Entlastung der „Monsterkreuzung“ ist dringend

Veröffentlicht am 01.04.2020 in Gemeinderatsfraktion

Fast alle Fahrzeuge, die die Autobahn A5 in Walldorf verlassen, um in unsere und die benachbarten Industrie- und Gewerbegebiete zu kommen, müssen über die Kreuzung  der B 291 und der L 723 mit der L 598, der „Monsterkreuzung“ um ihr Ziel zu erreichen. Die extrem hohe Verkehrsbelastung dieser Kreuzung hat unter anderem zur Folge, dass die Verkehrsabwicklung an der Anschlussstelle in den Spitzenstunden an die Grenze stößt. Der Rückstau vor der Ausfahrt – vor allem aus Richtung Heidelberg – stellt aufgrund des starken Verkehrsaufkommens auch eine große Unfallgefahr dar, der dringend abgeholfen werden muss. Da ein Grund für den „zähen“ Abfluss von der Autobahn die Überlastung der Monsterkreuzung ist, steht auch die Stadt Walldorf in der Pflicht.

In den Spitzenstunden stößt das Verkehrssystem an seine Grenzen.– Mit der Zunahme der Arbeitsplätze durch geplante und im Bau befindliche Projekte ist mit noch mehr Verkehr zu rechnen. Deshalb hat die Verwaltung das Verkehrsgutachten „Erreichbarkeit des Gewerbegebiets Walldorf-Süd“ beauftragt, bei dem es hauptsächlich um die Entlastung der Anschlussstelle zur A5 und des „Monsterknotens“ geht.

Der Verkehrsgutachter kam nach der Analyse zum Schluss: „Wir haben 2019 die Werte gezählt, die die Prognosewerte für 2030 waren“. Das macht uns sehr deutlich, dass dringend nach einer Lösung gesucht werden muss.“

Um die Kreuzung zu entlasten, war es anfangs Wunsch bzw. Forderung der Mehrheit des Gemeinderats einen 2. Autobahnanschluss auf Höhe des Bründelwegs zu erhalten, der aber nach Ansicht des Regierungspräsidiums und des Bundesverkehrsministeriums aus mancherlei Gründen nicht umsetzbar ist.

Vom Verkehrsgutachter wurden dann verschiedene Lösungsmöglichkeiten entwickelt, die in mehreren Sitzungen im Gemeinderat im Verlauf des letzten Jahres diskutiert wurden. Dabei konnten wir auch feststellen, dass ein Umbau des Monsterknotens – egal welche Variante – für Walldorf nicht die Lösung des Problems ist: die Kreuzung würde viel näher an den 3. Bauabschnitt von Walldorf-Süd heranreichen und dieses Baugebiet zudem noch verkleinern, ganz zu schweigen von der erhöhten Lärmbelastung durch das Heranrücken der Straßen. Jede der Varianten würde auch deutlich mehr Flächen versiegeln. 

Nach der Weiterbearbeitung wurden die Ergebnisse des Gutachtens im Ausschuss vorgestellt und dabei die zentralen Vorschläge auf deren Grundlage die Gespräche mit dem Regierungspräsidium geführt werden sollen, skizziert.  

Gerne hätten wir es gesehen, wenn Sie, liebe Walldorfer*innen die­sen Vortrag, der die Herangehensweise auf den jetzigen „Querspangen“-Vorschlag erläutert, in einer öffentlichen Sitzung hätten verfolgen können.

Die SPD-Fraktion unterstützt den Verwaltungsvorschlag einer Querspange zwischen dem Autobahnanschluss West und der Roter Straße und einer zusätzlichen Einfahrt Richtung Heidelberg beim Bründelweg. Diese Einfahrt führt nicht direkt auf die Auto-bahn, sondern in eine verlängerte Einfädelspur – wie bei einem Autobahnkleeblatt. Damit könnte die Abstandsproblematik zwischen Autobahnkreuz und der Ausfahrt Walldorf überwunden werden. Mit diesem Lösungsansatz soll mit dem Regierungspräsidium als Straßenbaulastträger Kontakt aufgenommen werden.

Dieses Konzept entlastet die Monsterkreuzung morgens durch die Querspange und abends durch die zusätzliche Einfädelung Richtung Heidelberg. Es kommt auch der Idee einer 2. Anschlussstelle ziemlich nahe.

Sicherlich, mehr Straßen lösen allein nicht das Verkehrsproblem, weshalb wir uns vehement für die Verbesserung des ÖPNV einsetzen und auch den Radverkehr unterstützen. Neue Straßen machen den Verkehr flüssiger, ziehen aber auch mehr Verkehr an. Manchmal muss man aber abwägen, um für das Gesamte die beste Lösung zu wählen. Wir müssen handeln!

Im Vergleich zu einem Vollknotenausbau (Kleeblatt) der Anschlussstelle samt Umbau des Monsterknotens, was das Regierungspräsidium ins Spiel gebracht hat oder einem 2. Autobahnanschluss zwischen dem Autobahnkreuz und dem vorhandenen Autobahnanschluss steht die Querspange als Lösung mit der geringsten Versiegelung gut da, der Weg ins Gewerbegebiet Süd wird für die meisten schneller und der dritte Bauabschnitt in unserem Neubaugebiet kann unverändert weitergeplant werden.

Für die SPD-Fraktion, Manfred Zuber, Fraktionsvorsitzender

 

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