Walldorfer Soziademokratinnen - Diversität darf nicht einer ideologischen Politik aus den USA zum Opfer

Veröffentlicht am 18.05.2025 in Ortsverein

Die Walldorfer SPD Vorstandsspitze mit Dr. Andrea Schröder-Ritzrau und Elisabeth Krämer
äußert deutliche Kritik an den aktuellen Plänen des in Walldorf ansässigen deutschen
Softwarekonzerns SAP.
„Die SAP hat durch die Ankündigung, die Frauenquote sowie weitere für die Gesellschaft
wichtige Diversitätsziele aus ihrem Firmenkodex streichen zu wollen, den Vorbildcharakter
des Unternehmens den Machtspielen Trumps geopfert,“ sagt Schröder-Ritzrau und befürchtet großen, betriebsinternen Schaden durch die Verunsicherung der Mitarbeitenden.
„Das ist ein Glaubwürdigkeitsproblem und kann sich negativ auf die Identifikation der
Mitarbeitenden auswirken. Zudem ist der Schritt absolut kontraproduktiv im Wettbewerb um
Fachkräfte.“
 

„Die geplanten Änderungen sind ein Rückschritt in der Gleichstellungspolitik und senden ein
alarmierendes Signal auch in die gesamte Gesellschaft“, erklärt Elisabeth Krämer. „Vielfalt
und Chancengleichheit sind Grundpfeiler einer modernen und gerechten Arbeitswelt, aber
auch einer nachhaltigen Wirtschaft. Das Streichen der Frauenquote gefährdet Fortschritte,
die wir in den letzten Jahren erzielt haben, und untergräbt das Engagement für eine inklusive
Unternehmenskultur.“
Die beiden Sozialdemokratinnen fordern SAP auf, von den Plänen Abstand zu nehmen und
stattdessen aktiv an einer nachhaltigen Diversitätsstrategie festzuhalten. Sie betonen, dass
die Gleichstellung der Geschlechter und die Förderung von Diversität essenziell sind, um
Innovation, Wettbewerbsfähigkeit und gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken. Sie
fordert SAP auf, die Bedeutung dieser Ziele anzuerkennen und ihre Verpflichtung zu Vielfalt
und Chancengleichheit weiterhin konsequent zu verfolgen.
Diversität und Inklusion dürfen nicht einer ideologischen Politik aus den USA zum Opfer
fallen!