Die Freitagspost: Was bringen die nächsten 300 Aussendungen?

Veröffentlicht am 23.04.2021 in Woche für Woche

In der heutigen Freitagspost schreibt Daniel über den Freitag als solchen und das Wesen der Freitagspost. Außerdem hat das Innenministerium eine erfreuliche Samstagspost gesendet.

Für viele Menschen in unserem Land ist der Freitag ein wichtiger religiöser Tag. Der Ausdruck „Thank God it’s Friday“ bezieht sich aber eher darauf, dass freitags oft schon eine ausgeprägte Wochenendstimmung herrscht. Was dazu führt, dass der Freitag den Spitznamen „kleiner Samstag“ bekommen hat. Und der Donnerstag wiederum manchmal als „kleiner Freitag“ bezeichnet wird.

In der New Economy war es schick, dass der Freitag „casual“ wurde. Im Kino diente er zusammen mit der Zahl 13 als Garant für Horrorschocker. Ein „schwarzer Freitag“ steht für einen Unglückstag – aber es gibt ja auch schwarze Dienstage, Donnerstage und Samstage.

Und freitags schreibe ich eine Freitagspost. Heute zum 300sten Mal. Dreihundertmal hatte ich das Privileg morgens per Mail auf Dein bzw. Ihr Handy, PC oder Laptop zu wandern und meine Gedanken zur Politik, zum Stadtgeschehen oder zu Kunst, Kultur, Sport und Alltag zu schreiben.

Besonders freut mich, wie oft ich Reaktionen auf die Freitagspost bekomme. Es ehrt und motiviert mich, wenn sich aus den Zeilen ein Dialog darüber ergibt, was wichtig ist, was getan werden muss, wo Politik wesentliches aus dem Blick verloren hat.

Was wohl Themen der nächsten dreihundert Freitagsposte sein werden? Bei der ersten Freitagspost 2015 hätte ich nie gedacht, dass ich über eine Pandemie, einen Brexit, einen Präsidenten Donald Trump oder einen Untersuchungsausschuss über einen baden-württembergischen Expo-Pavillon schreiben werde.

Aber auch wenn die Themen überraschend bleiben, der Freitag bleibt der Freitag. Darum zur 300sten Freitagspost mein Lieblingswitz über den Freitag:

„Und wer sind Sie?“

„Ich bin der Freitag.“

„Das wurde aber auch Zeit, Freundchen.“

Auf die nächsten 300!

Foto der Woche: Ich habe eine Samstagspost vom Innenministerium bekommen.

 

Homepage Daniel Born MdL