Wir brauchen gerade jetzt Struktur und Klarheit für unsere Schulen

Veröffentlicht am 23.01.2021 in Landespolitik

Die SPD-Landtagskandidatin Dr. Andrea Schröder-Ritzrau hatte zur online Diskussionsrunde 'Wichtig. Jetzt zur Sache: Schulöffnungen aber wie?' geladen. Mit ihr diskutierten Ute Sendner, Kreisvorsitzende der GEW Heidelberg/Rhein-Neckar, Pauline Becker, Schülersprecherin am Ottheinrich-Gymnasium Wiesloch sowie SPD-Zweitkandidat zur Landtagswahl, Jaric Krumpholz.

Die Diskussionsrunde fand am Sonntagabend vor dem eigentlichen Schulbeginn nach den Weihnachtsferien statt. 2021 ist das jedoch nicht so, da die zweite Welle der COVID19-Pandemie keinen Präsenzunterricht zulässt, stellt Schröder-Ritzrau gleich zu Beginn der Runde fest und bat Ute Sendner ein Schlaglicht zu setzen, wie sie auf den Schulbeginn schaue. Als Lehrerin an der Dielheimer Leimbachtal-Gemeinschaftsschule konnte sie auch einen Tag vor der regulären Schulöffnung aus der Praxis wenig Konkretes berichten. Erst vor wenigen Tagen war man über das weitere Vorgehen vom Kultusministerium unterrichtet worden. Ihr und den Kolleginnen und Kollegen fehlen vor allem nachvollziehbare Wenn-Dann Regelungen und Entscheidungen, so die Lehrerin. Schröder-Ritzrau sprach das gemeinsame Positionspapier von GEW BW, Landeselternbeirat und Landes-SPD an, dass nicht nur die Umsetzung der Empfehlungen des RKI für einen sicheren Kita- und Schulbetrieb fordert, sondern auch bessere Arbeitsbedingungen.

Auch das „Krisenfeste Klassenzimmer“, ein Konzept, mit dem die SPD-Landtagsfraktion seit letztem Sommer wirbt, wurde angesprochen. Präsenz-, Fern-, Wechsel- und Hybridunterricht und Stufenpläne kommen darin zur Sprache. Lehrkräftefortbildung, Anstellung von EDV-Fachleuten und Anmietung zusätzlicher Räume sind alles Optionen, um einen Schulbetrieb zu gewährleisten. Konkrete Konzepte kommen derzeit nicht vom Kultusministerium - stattdessen würde meist Freitagabends angekündigt, welche Regelungen montags bereits umgesetzt werden sollen, so die Erfahrung der letzten Monate.

Das sei extrem belastend für alle am Schulleben beteiligten, war sich die Runde einig, zumal auch die technischen Voraussetzungen mit fehlender Breitbandversorgung und unzureichender Ausstattung mit digitalen Endgeräten an vielen Schulen eine echte Herausforderung seien.

Auf die Frage, ob zusätzliche Räumlichkeiten Präsenzunterricht in kleinen Gruppen erlauben würden, gab Sendner zu bedenken, dass meist genügend Hallen oder Räume in den Kommunen zur Verfügung stünden, diese aber oft nur sehr unzureichend nutzbar wären: „Ohne Beamer oder Tafel können wir nicht unterrichten. Aber natürlich ist der Präsenzunterricht wertvoller als alles andere für alle am Schulleben beteiligten.“

Schröder-Ritzrau beschrieb die derzeitige Belastungssituation für die Pädagogen anschaulich und betonte, diese seien nicht mehr allein Lehrer, sondern auch Postboten für Heimaufgaben, IT-Techniker und auch Eltern, deren Betreuung der eigenen Kinder ebenfalls häufig nicht gewährleistet sei.

 

Mit Blick auf das Frühjahr, in dem Abschlussprüfungen anstehen und das Abitur, schilderte Pauline Becker ihre Sicht der Dinge, da sie ebenfalls in diesem Sommer ihr Abitur am Wieslocher Ottheinrich-Gymnasium schreiben wird. Sie komme zwar gut mit dem Online-Unterricht zurecht und sei zuversichtlich sich so ausreichend auf das Abitur vorzubereiten, aber die Gemeinschaft fehle und es sei schade, dass sie vom Ende ihrer Schulzeit nicht Abschussfahrt und Feier, sondern das Virus in Erinnerung behalten werden. Außerdem gab sie zu bedenken, dass nicht alle Mitschüler die gleichen Lernvorrausetzungen und technischen Ausstattungen hätten wie sie.

 

Jaric Krumpholz richtete den Blick zum Schluss auf den gesellschaftlichen Aspekt der Pandemie - insbesondere für junge Menschen, die unter der zunehmend fehlenden Tagesstruktur zu leiden haben und für deren Persönlichkeitsentwicklung soziale Kontakte eine wichtige Voraussetzung sind.

 

In die Diskussionsrunde klinkten sich über die Chatfunktion des YouTube-Livestreams auch viele Teilnehmer ein. Insbesondere Eltern berichteten von ihren konkreten Erlebnissen und täglichen Herausforderungen.

 

Zuversicht gab auch der Dank, den Pauline Becker zum Schluss an alle Lehrer richtetet, die es möglich machen würden, dass Unterricht trotz aller Umstände interessant gestaltet werden würde. Sie forderte deutlich mehr Investitionen in Fortbildungen für Lehrer um die Möglichkeiten des Online-Unterrichts auch nach der Pandemie gezielt zu nutzen.

 „Vielen Dank an alle und wir wünschen Pauline und allen, die in diesem Schuljahr ihren Abschluss machen, viel Erfolg für die Abiturvorbereitungen. Wir werden politisch klare Konzepte einfordern,“ schloss Schröder-Ritzrau die Runde und ermutigte die Zuhörer, sich bei Fragen und Anregungen gerne bei ihr zu melden.

 

Die online-Diskussionsrunde kann man weiterhin auf https://youtu.be/6zmk33C2mr4

Ansehen. E-Mail-Kontakt zu Andrea Schröder-Ritzrau geht über andrea@schroeder-ritzrau.de

 

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