Die Freitagspost: Im Wahlkreis alle Wahlziele erreicht!

Veröffentlicht am 19.03.2021 in Woche für Woche

In der heutigen Freitagspost lässt Daniel den Wahlabend Revue passieren und bedankt sich bei allen Helferinnen und Helfern im Wahlkampf.

Als in dem hochkompetent und unterhaltsam von Marissa, Daniel, Egzon und Pascal moderierten Zoom-Wahlstudio um 20.30 Uhr in das Haus von Abrahams geschaltet wurde und Simon, Anna, Lina, Markus und ich gemeinsam mit den Moderator*innen auf unseren Erfolg vor Ort anstießen – viele haben es in dem Moment auch in ihren Wohnzimmern gemacht – da war dieser Moment der Freude ein gutes Gefühl in einer Zeit, in der wir Sozialdemokrat*innen oft andere Wahlabende erleben.

Wir haben im Wahlkreis alle unsere Wahlziele erreicht!

  • Wir haben das Mandat verteidigt. Als einzige Partei stellt die SPD seit 1972 durchgehend eine*n Landtagsabgeordnete*n für unsere Region und dies bleibt auch in Zukunft. Ich bleibe die starke Stimme für unser Zuhause im Landtag und #dermdlausdemwahlkreis40.
  • Wir haben deutlich über dem Landesdurchschnitt ein klares Signal gesetzt: hier kann die SPD was rocken, auch wenn es keinen Rückenwind von Bund und Land gibt. Und Teil dieses Erfolgs ist auch, dass CDU und Grüne unter ihrem Landesschnitt geblieben sind. Der Wahlkreis ist keine Insel, er ist Teil einer politischen Großwetterlage. Und wir sind die Partei vor Ort, die daraus das Beste gemacht hat.
  • Die AfD wird nicht länger einen Abgeordneten aus dem Wahlkreis stellen und wir sind in allen zehn Gemeinden wieder vor der AfD – vor fünf Jahren mussten wir mit dem Platz dahinter umgehen. Ich bin fünf Jahre lang von diesen Leuten im Landtag beschimpft und beleidigt worden, sie hetzen auf ihren Veröffentlichungen gegen Menschen aus unserer Mitte. Es ist wichtig, dass niemand mehr sagen kann, er vertritt unsere weltoffene, vielfältige und demokratische Region als AfD-Mitglied.

Welchen Erfolg wir hier vor Ort erreicht haben, merkt man am Wahlabend erst, wenn plötzlich die SMS-Nachrichten aus anderen Landesteilen und Stuttgart eingehen: „Ihr habt es gerockt!“, „Du Tier!“, „Von Schwetzingen lernen heißt siegen lernen“ oder „Alle lieben den Wahlkreis40“.

In der Nacht bekommt man es dann Schwarz auf Weiß: wir haben hier das fünftbeste SPD-Ergebnis landesweit eingefahren! Nach den beiden Mannheimer Wahlkreisen, Andreas Stochs Wahlkreis Heidenheim und dem Wahlkreis Backnang.

Diesen Erfolg haben wir alle gemeinsam erreicht. Darum hier und heute eine Freitagspost, die auch eine Dankeschönpost ist:

  • Danke an meinen Tandempartner Simon Abraham und mit ihm an alle Kreis- und Gemeinderät*innen bei uns. Wir zeigen immer wieder aber auch in diesem Wahlkampf, was Teamwork bedeutet.
  • Danke an meine Mitkandidierenden in den sogenannten Betreuungswahlkreisen – an Andrea Schröder-Ritzrau, Alex Nohl und Michi Hofsäß. Ich finde, wir vier haben das toll gemacht und gezeigt, wie gut man zusammenarbeiten kann.
  • Danke an unsere Bundestagskandidatinnen Neza Yildirim und Elisabeth Krämer und mit ihnen an alle, die in unserer Partei Funktionen und Aufgaben übernehmen. So sorgen wir dafür, dass unsere Bewegung die Wahlkampfmaschine bleibt, vor der sich die politischen Gegner immer noch fürchten.
  • Danke an unseren Wahlkampfleiter Pascal Wasow, der mit seinem Talent zum Mitreißen und seiner Bereitschaft zur Verantwortung einen der absurdesten Wahlkämpfe aller Zeiten zu einem Motivationsturbo für uns alle verwandelt hat. Und mit ihm Danke an alle, die sich in der Kampa engagiert haben und mit so vielen Ideen und Einsatz diesen Wahlkampf gerockt haben.
  • Danke an die vielen Spender*innen. Ein Wahlkampf kostet viel Geld und mit diesen Spenden konnten wir einen Etat nutzen, um mit den beiden größeren Parteien Augenhöhe zu halten.
  • Danke an alle, die mit ihrer Zeit und ihrer Energie die Briefkästen gefüttert, die Infostände belebt, die Plakate geklebt und die Nachbarschaften angerufen haben. Das ist der Wind im Segel. Ohne diesen Einsatz geht gar nichts.
  • Danke an die Ortsvereine und stellvertretend an die Ortsvereinsvorsitzenden, die nie aufgegeben haben, um jede Stimme in ihrer Gemeinde zu kämpfen.
  • Danke an das Junge Team – die „Guardians of Born“. Ihr habt uns alle beflügelt!
  • Danke an die Teams im Landtags- und im Wahlkreisbüro. Danke an Daria, Johanna, Laura, Marissa, Sandra, Christian, Daniel und Konrad. Und weil ein gut aufgestelltes Büro im Wahlkampf dann punktet, wenn es über fünf Jahre hervorragend läuft auch Danke an die, die zwischenzeitlich dabei waren: Danke an Doris, Matthias und die vielen Praktikant*innen. Das ist ein Teamerfolg!
  • Danke an Anna, Lina und Markus.

Und natürlich Danke an die Wähler*innen, die für diesen Erfolg vor Ort gesorgt haben und deren Vertrauen und Zutrauen meine Arbeitsgrundlage ist. Denn so gerne wie ich Wahlkämpfe mache, bewerben tue ich mich ja für die Zeit zwischen den Wahlkämpfen, um als Abgeordneter für die Menschen bei uns zu dienen. Und dieses Ergebnis am 14.3. bestätigt mich, dass dieser Dienst gewollt und wertgeschätzt wird.

Vor einem Vierteljahrhundert fand die Landtagswahl 1996 statt. Ich hatte damals einen Wochenendjob in einem Eiscafé in Kirrlach und musste an dem Tag wegen des guten Wetters länger arbeiten. Während ich also gerade die Bestellung für einen Eiskaffee und einen Kiwi-Becher aufnahm, meldete der SWR 25% für die SPD. Das war damals eine Niederlage, die ich mir nie hatte ausmalen können.

Wir stehen heute bei 11%. Dieses Ergebnis ist schlecht. Aber es ist nicht nur einfach eine Wahlniederlage. Es fügt sich ein in enorme strukturelle, kommunikative und inhaltliche Probleme, die wir in der Platzierung unserer Partei haben. Darum war es richtig, dass wir im Landespräsidium und –vorstand beschlossen haben, keinen persönlichen, sondern einen wissenschaftlich erarbeiteten Aufklärungsprozess einzuholen. Und dass wir dies mit zeitlichem Druck machen, so dass schon vor der Bundestagswahl die SPD Baden-Württemberg diese Erkenntnisse nutzen kann.

Ich persönlich habe mich entschieden, die 11% im Land gegenüber der Presse als „ausbaufähig“ zu bezeichnen. Und natürlich sind die knapp 15% bei uns hier erst recht „ausbaufähig“. Wir haben diesem Land so viel zu geben – wir sollten es auch wieder rüberbringen und viel mehr Menschen dabei mitnehmen.

Seid Ihr dabei? Ich bin es. Beenden wir die Zeit der „Kiwi-Becher“ – starten wir wieder mit „Heißer Liebe“!

Foto der Woche: Mit Sebastian Cuny und Jan-Peter Röderer stellt unser Kreisverband auch zwei neue Abgeordnete. Ich freue mich riesig darauf, mit den beiden im Landtag zusammenarbeiten zu dürfen. Das Foto entstand vor unserer ersten Fraktionssitzung am Dienstag in meinem Büro.

 

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