Investition in unsere Gemeinschaft - SPD-Fraktion unterstützt die Fortführung aller sozialen Angebote

Veröffentlicht am 12.01.2026 in Gemeinderatsfraktion

Die sozialen Angebote in unserer Stadt sind ein wichtiges Fundament für das Zusammenleben in Walldorf. Dazu gehören zum Beispiel die Psychologische Beratungsstelle, die Suchtberatung, die Schuldnerberatung, die Plattform - Tagesstätte und Fachberatung, die Unterstützung der Frauenhäuser in Heidelberg und Mannheim, das Projekt PLUS Rhein-Neckar-Kreis und nicht zuletzt die Schulsozialarbeit. Alle diese Einrichtungen leisten jeden Tag wertvolle Arbeit für Menschen, die Hilfe und Rat brauchen. Mit rund 740.000 Euro unterstützt die Stadt Walldorf diese vielfältigen und wichtigen Aufgaben. Wobei zu berücksichtigen ist, dass für die Schulsozialarbeit etwa 228.000 Euro noch an Zuschüssen eingehen werden. Unterm Strich also knapp über eine halbe Million Euro. Diese finanzielle Unterstützung ist nicht einfach nur ein Haushaltsposten, sie ist eine Investition in unsere Gemeinschaft, in jede Familie, jedes Kind und jeden Menschen, der in einer schwierigen Lebensphase auf Unterstützung angewiesen ist. Diese Mittel sind gut angelegt, denn sie stärken unser soziales Miteinander.

Für uns von der SPD ist das kein Zahlenwerk, sondern eine Herzensangelegenheit.

Soziale Unterstützung ist das Rückgrat einer solidarischen Stadt. Wir wollen, dass in Walldorf niemand allein gelassen wird, egal in welcher Situation.

Ich möchte heute aus Zeitgründen nur auf wenige der vielen wertvollen Angebote näher eingehen, stellvertretend für alle anderen, die ebenso wichtig sind.

Zum einen die Psychologische Beratungsstelle: Die Aufstockung der Stellenanteile war sehr wichtig. Dadurch konnten Gesprächstermine deutlich schneller vergeben und Familien in akuten Krisen zeitnah unterstützt werden. Angesichts der hohen Nachfrage und der wachsenden Belastung vieler Kinder und Eltern zeigt sich deutlich: Diese Entscheidung war ein notwendiger Schritt in die richtige Richtung, für effektive Hilfe, Stabilisierung und Prävention.

Zum anderen die Schuldnerberatung: Wie aus der Vorlage hervorgeht, ist hier die Nachfrage in den vergangenen Jahren spürbar gestiegen. Leider führt diese Entwicklung inzwischen dazu, dass nicht alle Fälle zeitnah bearbeitet werden können; aktuell bestehen Wartezeiten von 8 bis 12 Wochen. Sollte sich dieser Trend fortsetzen, wird es eventuell notwendig sein, das Angebot dem tatsächlichen Bedarf anzupassen. Die SPD bittet deshalb die Verwaltung, den Gemeinderat über einen möglichen zusätzlichen Bedarf frühzeitig zu informieren. Wir sagen schon heute unsere volle Unterstützung zu, wenn es darum geht, die Kapazitäten zu erweitern damit Menschen in finanziellen Schwierigkeiten schneller Hilfe bekommen.

Und auch zu benennen:Die Unterstützung des Vereins Generationenübergreifendes Wohnen e.V. Dieser zeigt sich hier in der Vielfalt seiner Angebote. Sie stärken unser soziales Miteinander und machen deutlich: In Walldorf übernehmen wir Verantwortung füreinander. Herzlichen Dank auch an alle, die sich hier, vor allem ehrenamtlich, engagieren.

Abschließend möchte ich betonen: Die soziale Infrastruktur in Walldorf ist ein zentraler Pfeiler unseres Zusammenlebens. All unsere sozialen Angebote geben vielen Menschen Halt, Perspektive und Zuversicht. Sie zeigen, dass Solidarität in unserer Stadt gelebt wird. Ja, und dafür setzen wir uns als SPD mit ganzer Überzeugung ein.

Vielen Dank, Herrn Schirmacher, für die ausführliche Vorlage und Ihrem gesamten Team für Ihre so wichtige und wertvolle Arbeit in diesem Fachbereich.Wir stimmen dem Beschlussvorschlag, der Fortführung aller sozialen Angebote, zu.

Petra Wahl