Neubau Feuerwehrhaus: Architektenwettbewerb startet!

Veröffentlicht am 04.11.2024 in Gemeinderatsfraktion

Stadtrat Manfred Zuber

Jetzt geht es aber Schlag auf Schlag: Vor 2 Wochen erst hat das Gremium den Beschluss zum Raumprogramm und zur Durchfüh-rung eines VgV-Verfahrens gefasst und heute beschließen wir schon den Entwurf der Auslo-bung für den Architektenwettbewerb und den Start zur Durchführung des VgV-Verfahrens. So kann´s ruhig weitergehen! Wir von der SPD-Fraktion freuen uns heute schon auf den 1. Spatenstich.

Auf der Grundlage des Raumprogramms und der Aufgabenbeschreibung soll das VgV-Ver-fahren mit integriertem Planungswettbewerb für die Architektenleistung durchgeführt werden. Mit dem 1. Preisträger des Wettbewerbs kann dann mit dem Bebauungsplan „Südlich des Friedhofs“ eine weitere wesentliche Voraussetzung für das Projekt „Neues Feuerwehrhaus“ erarbeitet werden: Das Planungsrecht. Das notwendige Bebauungsplan-Verfahren soll parallel mit der Hochbau- und Erschließungsplanung erfolgen.

Mit der Entwicklung des Plangebiets zwischen der Straße Am Friedhof, der B 291, dem Mit-fahrer-Parkplatz und dem Autobahnzubringer soll dieser Bereich neu geordnet und gegliedert werden. Der SPD ist dabei der Schutz des Friedhofs vor zusätzlichen Lärm- und Schallbelastungen sehr wichtig: Durch die Nähe zur Autobahn sowie zur Bundes- und Landstraße ist der Bereich schon sehr stark lärmvorbelastet. Diesmuss bei der städtebaulichen Planung unbedingt berücksichtigt werden.

Der Entwurf zur Auslobung wurde – wie bei den letzten Wettbewerbs-Verfahren fürs neue Pflegeheim am Astoria-Kreisel und dem Wohnungsneubau an der Wieslocher Straße – wieder gemeinsam mit dem beauftragten Büro Kohler/Grohe entwickelt. Darauf können wir uns verlassen. Wir sind sehr zuversichtlich, dass unsere Bauverwaltung mit dem beauftragten Fachbüro das umfangreiche Verfahren wie in den letzten Jahren reibungslos und zu unser Aller Zufriedenheit durchführen wird.

Für den Wettbewerb werden 25 Planungsbüros zugelassen, die bestimmte Kriterien erfüllen und Referenznachweise über realisierte und qualitätsvolle Projekte bringen müssen. Es können auch bis zu 6 Büros, z. B. aus dem regionalen Umfeld, gesetzt werden, die ebenfalls alle Voraussetzungen der Auslobung erfüllen müssen.

Bei 25 teilnehmenden Büros kann davon ausgegangen werden, dass bei der Jury-Sitzung Ende April nächsten Jahres aus einem breiten Spektrum an Entwürfen ein ausgezeichnetes Ergebnis erwartet werden kann.

Der Jury gehören sechs Fachpreisrichter – Architekten und Landschaftsplaner – und fünf Sachpreisrichter – Bürgermeister und vier Vertreter der vier Fraktionen – mit Stimmrecht an. Dazu kommen noch die stellvertretenden Fach- und Sachpreisrichter ohne Stimmrecht. Der Kommandant und seine beiden Stellvertreter sind als sachverständige Berater in der Jury-Sitzung natürlich auch dabei.

Die SPD-Fraktion stimmt dem Entwurf zur Auslobung für das Planungsverfahren und dem Start des VgV-Verfahrens zu.

Manfred Zuber