Werden fleißig Unterschriften für den Erhalt der Schwetzinger Notfallpraxis sammeln: Die SPD St. Leon-Rot. Geschockt reagiert die SPD St. Leon-Rot auf die Pläne der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg, mehr als 30 Prozent der Notfallpraxen gegenüber dem Stand vom letzten Sommer zu schließen. Geplant ist auch die Schließung der Schwetzinger Notfallpraxis, welche für die Bürger St. Leon-Rots die nächstgelegene Notfallpraxis ist. Da ebenfalls die Schließung der Notfallpraxis Eberbach geplant ist, müssten sich alle Patienten des Rhein-Neckar-Kreises nach Heidelberg begeben, was dort zu noch längeren Wartezeiten und zur Überlastung der Gesundheitsversorgung führen kann.
Die SPD St. Leon-Rot wird deshalb Unterschriften sammeln, die Sozialminister Manfred Lucha (Grüne) auffordern, als Landesaufsicht für die Kassenärztliche Vereinigung einzuschreiten, um den Fortbestand der Schwetzinger Notfallpraxis zu sichern. Am Samstag, 26. Oktober, von 10 bis 12 Uhr wird die SPD vor dem Edeka in St. Leon (Marktstr. 75) präsent sein. Dazu erklärt der SPD-Vorsitzende Stefan Gretzinger: „Auf unserer letzten Sitzung haben wir bereits Unterschriften gesammelt. Wir laden die ganze Gemeinde ein, es uns gleichzutun. Die Schwetzinger Praxis muss erhalten bleiben!“ SPD-Kreisrätin Dr. Andrea Schröder-Ritzrau ergänzt: „Im ganzen Rhein-Neckar-Kreis sammeln wir Unterschriften. Nur wenn wir alle zusammenhalten und gemeinsam kämpfen, können wir unsere Notfallpraxis retten.“
Initiator der Unterschriftenliste ist der Schwetzinger Landtagsabgeordnete Daniel Born (SPD). Im ganzen Landkreis sammelt die SPD Unterschriften für dieses Anliegen. (sg)