
Das neue Betriebsgebäude ist ein Kernprojekt für die zukunftsfähige Weiterentwicklung unseres Tierparks. Es ersetzt nicht nur veraltete und beengte Provisorien, sondern bildet das organisatorische Rückgrat für alle betrieblichen Abläufe, von der Tierpflege über Lagerung bis hin zu Verwaltungs- und Bildungsaufgaben. Durch diesen Neubau werden auch Flächen für neue pädagogische Angebote wie den geplanten Schau-Bauernhof frei.
Der Neubau schafft somit die bauliche, personelle und pädagogische Infrastruktur für die nächsten Jahrzehnte und stellt sicher, dass das Fachpersonal unter optimalen Bedingungen arbeiten kann. Dieser Punkt ist für die SPD-Fraktion von großer Bedeutung.
Mit modernen Aufenthalts-, Sanitär- und Arbeitsbereichen schafft das neue Betriebsgebäude deutlich bessere Arbeitsbedingungen für alle Mitarbeitenden. Unsere Wertschätzung des Personals ist damit sichtbar und bildet die Basis für einen reibungslosen, nachhaltigen Tierparkbetrieb. Den Mitarbeitenden sagen wir an dieser Stelle vielen Dank für ihre wertvolle Arbeit!
Weiterhin ist uns sehr wichtig, dass mit diesem Gebäude Pädagogik und Bildungsarbeit gestärkt werden kann. Mit der Tierparkschule entsteht hier ein ganzjährig nutzbares, wetterunabhängiges und flexibles Bildungsangebot. Die neuen Räumlichkeiten stellen einen klaren Mehrwert für Kindergärten und Schulen dar und unterstützen ein zentrales Ziel der Tierparkentwicklung, nämlich die Stärkung von Umwelt- und Naturbildung.
Die Entwurfsplanung überzeugt durch einen schlüssigen Gebäudeentwurf mit scheunenartigem Charakter, der sich aus unserer Sicht harmonisch in das Gesamtbild des Tierparks einfügen wird.
Die vollständige Belegung des Daches mit Photovoltaik sehen wir als Zukunftsinvestition.
Das energetische Potenzial wird maximal ausgenutzt. Mit dieser Investition wird der Eigenbedarf des Gebäudes nachhaltig gedeckt, somit auch Betriebskosten gesenkt werden, und Stromüberschüsse können anderen Tierparkbereichen sowie dem allgemeinen Netz zur Verfügung gestellt werden.
Im Sinne einer verantwortungsvollen Haushaltsführung unterstützen wir die vorgeschlagene Flächenreduktion um ca. 50 m². Dadurch sinken die Baukosten deutlich, während die wesentlichen Funktionen wie Verwaltung, Tierpflege, Pädagogik und Lager erhalten bleiben. Die reduzierte Variante bleibt dabei noch wirtschaftlich vertretbar und stellt eine sinnvolle Kompromisslösung dar, die von den Nutzern mitgetragen wird.
Die SPD-Fraktion hat daher für die Umsetzung der modifizierten, flächenreduzierten Entwurfsvariante und für die Vollbelegung der Dachfläche mit Photovoltaik gestimmt.
Stadträtin Petra Wahl