Der Bundestagskandidat Trotz gleichzeitigen Neujahrsempfangs der Stadt Walldorf war der SPD-Ortsverein Walldorf auch beim Empfang der SPD Sandhausen vertreten. Dort war der Bundestagskandidat Dr. Lars Castellucci der Hauptredner. Vor zahlreichem Publikum blickte er zurück auf ein „unordentliches Jahr 2008“ und vor allem in die Zukunft.
„2008 war in Vielem irgendwie ein unordentliches Jahr“
Mit dieser Feststellung leitete Dr. Castellucci seinen Vortrag beim Neujahrsempfang der SPD Sandhausen ein. Damit traf er offensichtlich den Nerv seiner Zuhörer, die wohl alle an Führungswechsel, Hessen-Debakel und Wahlversprechen dachten. Aber er konnte Hoffnung verbreiten: Die SPD hat sich gefangen, hat einen neuen Vorsitzenden, einen kompetenten Kanzlerkandidaten, eine ernsthafte Konkurrentin um das Amt des Bundespräsidenten und beweist im Fall Hessen, dass ihre Personaldecke doch nicht so kurz ist, wie manche glauben. Also sind die Voraussetzungen für ein ordentliches Jahr 2009 gar nicht schlecht.
Dazu kommt, dass sich Erkenntnisse durchsetzen, die die SPD schon immer propagiert hat:
• Es gibt höhere Werte, als den Profit.
• Menschen brauchen Spielregeln, die Wirtschaft braucht Spielregeln.
• Das Soziale ist kein Anhängsel oder Feigenblatt der Marktwirtschaft, sondern eine ihrer Voraussetzungen und gleichzeitig ihr Zweck.
Sogar Guido Westerwelle nimmt das Wort „soziale Marktwirtschaft“ in den Mund. Wir sind der Meinung:
• Eine gute und gerechte Ordnung lässt niemanden am Rande zurück.
• Sie lebt nicht auf Kosten zukünftiger Generationen.
• Sie macht keine Unterschiede, wo Gleichheit bestehen muss.
Hoffnung auf eine „ordentliche“ bessere und friedlichere Welt gibt auch das Ergebnis der Päsidentschaftswahlen in den USA.
Castellucci rief zur Mitarbeit am Ziel auf, den Jahresrückblick 2009 unter dem Titel Das Jahr 2009 war in Ordnung halten zu können.
Dieter Lattermann