Herz, Humor und ganz viel Einsatz für Sandhausen

Veröffentlicht am 01.02.2014 in Allgemein

Neujahrsempang der SPD
In den Augen und im Herzen ein Lied...

So heißt es in einer Textzeile aus einem der Lieder, die der Kinderchor die „Ohrwürmer“ beim Neujahrsempfang der SPD am vergangenen Sonntag präsentierte. Und nicht nur damit hatten sie alle Herzen gewonnen. Schöner hätte der Auftakt für dieser traditionelle Veranstaltung nicht sein können. Stimmen, die ins Ohr gehen, Kinder, die so viel Begeisterung mitbringen und alle damit angesteckt haben, die mit ihrem Pianisten, Christoph Hengstberger, die zahlreichen Gäste in der Ehemaligen Synagoge einfach verzaubert haben. “Und mit diesem musikalischen Beitrag wollen wir auch ein Zeichen setzen: Die jungen Menschen in unserer Gemeinde sind uns wichtig. Mit ihnen und für sie wollen wir uns einsetzen“, so Frieder Flory, Gemeinderat und Vorsitzender des Liederkranzes.

Der Blick zurück und nach vorne
„Der Mitgliederentscheid für oder gegen eine großes Koalition war ein starkes Signal für unsere Demokratie, dafür, dass man mitreden kann, wenn man bereit ist, Verantwortung zu übernehmen“, so fasste Ortsvereinsvorsitzender Dr. Matthias Horn zusammen, was in den vergangenen Monaten im politischen Berlin passiert ist. Von wegen Politik- und Parteiverdrossenheit. Die große Beteiligung an diesem Votum zeige doch das Interesse. Auch für die anstehenden Wahlen dürfe die SPD nicht den Kopf einziehen, sondern wird für ihre Ziele einstehen.

Ärmel hochkrempeln und mehr Demokratie wagen
Ärmel hochkrempeln, aber keine hemdsärmelige Politik machen, das will die SPD Sandhausen „Wir wollen etwas vorwärts bringen, denn Stillstand ist gleichbedeutend mit Rückschritt. Rückschritt wollen wir nicht!“, so Fraktionschef, Werner Berger. In seiner engagierten Rede sparte er nicht mit Lob und Kritik, er zog Bilanz über manche Entscheidung, die die SPD gerne anders gehabt hätte, er sprach brisante Themen an, wie Gemeinschaftsschule, den Kreisel, den Haushalt, die Dorfschänke. (Mehr davon in der nächsten Ausgabe.)
Einen Satz, aber, für den der Fraktionsvorsitzende einen überschwänglichen Applaus erhalten hatte: “Ich zitiere jemanden, den Sie alle kennen: Willy Brandt, der gesagt hat: „Mehr Demokratie wagen“. Ich finde, Sandhausen muss auch mehr Demokratie wagen und dazu braucht es eine starke SPD.

Und wenn die Reden vorbei sind, kommen die wirklichen Gespräche...
„Gell, sie waren doch mal mein Lehrer, in Deutsch oder Geschichte? Egal. Hab beides nicht gemocht“. „Warum reden die von der Politik immer so viel?. Voll langweilig“. „Der dort ist der Bundestagsheini, oder?“. „Warum sieht der Papa heut so komisch aus, mit der Krawatte?“.

 

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