Walldorf setzt Maßstäbe in der Förderung erneuerbarer Energien

Veröffentlicht am 25.11.2024 in Gemeinderatsfraktion

Stadtrat Christian Schick

Stadtrat Christian Schick zur Inanspruchnahme der städtischen Umweltförderprogramme – Zwischenbericht Januar bis Juni 2024: Im ersten Halbjahr 2024 wurden fast 1,5 Mio. Euro aus Mitteln der städtischen Umweltförderprogramme ausbezahlt, wovon etwa 90% auf Photovoltaikanlagen entfielen. Weitere 1,7 Mio. Euro sind bereits bewilligt, hier beträgt der Anteil an PV-Anlagen ca. 75%.

Diese Zahlen belegen sehr deutlich, dass die sowohl großzügige als auch niederschwellige städtische PV-Förderung ein Erfolgsmodell ist. Photovoltaik ist nämlich nicht nur bloße Energiegewinnung, sondern eine nachhaltige Investition in die Zukunft unserer Gesellschaft. Solarenergie reduziert nicht nur die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen, sondern trägt auch aktiv zum Klimaschutz bei. Angesichts der drängenden Herausforderungen des Klimawandels ist es richtig und wichtig eine solche Förderung vor Ort anzubieten.

Es ist aber auch wichtig zu betonen, dass die anderen Förderungen, die wir anbieten, ebenso sinnvoll und notwendig sind, auch wenn sie im Vergleich zum prozentualen Anteil der Photovoltaikförderung beinahe nebensächlich erscheinen.

Sie belegen nämlich zum einen, dass die Gemeinde flexibel auf entsprechend aufkommenden Nachfragen im Bedarf reagiert, so zum Beispiel durch die Förderung von Starkregenberatungen. So ist man als Stadt „nah am Bürger“.

Zum anderen können wir über die Inanspruchnahme feststellen, dass immer mehr Menschen in neue Technik investieren. Aus Gesprächen wissen wir, dass die Umweltförderung ausschlaggebend war, dass man sich mit „dieser neuen Technik“ überhaupt beschäftigt und auseinandergesetzt hat.

So schaffen wir es, über die Fördermittel neue und teilweise für den Einzelnen unbekannte Technologien ins Bewusstsein der Bürger zu bringen, in der Hoffnung, dass auch weitere Bürger über den Austausch untereinander hierauf aufmerksam werden.

Das ist die Saat, die wir säen, in der Hoffnung, dass sie aufgeht.

Mit unseren Umweltförderprogrammen gelingt es uns, vor Ort eine nachhaltigere Zukunft zu gestalten, wobei wir aber nicht den Fehler machen sollten, uns auf dem bislang Erreichten auszuruhen. Es gibt noch viel zu tun.

Christian Schick