Den Bedürfnissen der älteren Generation gerecht werden

Veröffentlicht am 15.04.2014 in Allgemein

In Sandhausen ist es nicht anders, als in anderen Gemeinden: Der Anteil der Senioren wird immer größer.

Damit und mit den neuen Herausforderungen, die zu bewältigen sind, setzt sich das Kompetenz-Team Familie & Senioren auseinander. „Wir müssen uns künftig noch mehr anstrengen, um den Bedürfnissen der älteren Generation gerecht zu werden“, sagt Gemeinderat Günter Köhler. Es sei wichtig auch einmal zu schauen, was andere Gemeinden tun, und zu schauen, was auch für Sandhausen denkbar wäre. So sieht es auch Inge Maaßberg. Der Gemeinderätin fehlt unter anderem eine Seniorentagesstätte. Diese könne dem vorhandenen Pflegeheim angeschlossen werden. Beispielhaft sei das Mathilde-Vogt-Haus in Heidelberg-Kirchheim. Dort werden tagsüber ältere Mitbürger, die noch eine eigene Wohnung haben, jedoch nicht mehr längere Zeit unbeaufsichtigt sein sollen, betreut und verköstigt. Auf diese Weise werden die pflegenden Angehörigen entlastet.
Da das Pflegeheim privat geführt wird, müsste die Gemeindeverwaltung den Betreiber kontaktieren, der letztlich die Entscheidung treffen muss.
Problematisch sieht Gemeinderatskandidat Tobias Benz, dass beispielsweise das Rathaus nicht komplett behindertengerecht sei. Über den vorhandenen Fahrstuhl könne der Sitzungssaal nicht erreicht werden. „Leider ist auch die Hauptstraße im Zentrum ein Problem. Die Gehwege sind stellenweise zu schmal für Rollatoren, Rollstühle und Kinderwägen“, beklagt Kandidatin Brigitte Latzel

 

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