16.06.2020 in Gemeinderatsfraktion

Angefragt und nachgehakt - Schulöffnungen

 

Die SPD-Fraktion macht sich große Sorgen um die Walldorfer Familien, deren Energie teilweise am Ende ist, wie uns von Eltern berichtete wurde, und fragte an, ob die Verwaltung öffentlich über die Situation schulpflichtiger Kinder und ihrer Eltern in Walldorf berichten werde und wie die Vorgaben der Landesregierung in Walldorf weiter umgesetzt werden.

Die wichtigsten Punkte waren, ob die Stadt zusätzliche Räumlichkeiten für mehr Präsenzunterricht zur Verfügung stellt, ob überhaupt Ganztagsangebote im Schulbereich stattfinden werden und insbesondere, ob die Stadt eine*n Mitarbeiter*in beauftragt, um die verzweifelten Eltern zu beraten und Angebote der unterschiedlichen Kitas und Schulen zu koordinieren.

Auch die Abfrage zum Bedarf digitaler Endgeräte an allen unseren Schulen, worum wir Frau Staab in einer Sitzung vor 7 Wochen gebeten hatten, war Thema der Anfrage. Wir wollen noch vor der Sommerpause darüber beraten und weitere Schritte für die digitale Grundausstattung aller Kinder und Schulen auf den Weg bringen.

Die Schul- und Kitaschließungen auch nach der partiellen Öffnung haben weiterhin dramatische Auswirkungen auf Familien und insbesondere auf die berufstätigen Eltern.

16.06.2020 in Gemeinderatsfraktion

Walldorf-Pass-Änderungen - alle Familien mit Kindern bis 10 Jahre fördern

 

Die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Dr. Andrea Schröder-Ritzrau nahm in der letzten Gemeinderatsitzung folgendermaßen zum Antrag der SPD-Fraktion zur Änderung des Walldorf- Passes (siehe Anträge) Stellung.

„Die SPD-Fraktion ist froh, dass wir in Walldorf ein Bad haben, dass den Walldorfer*innen offen steht für Sport, Freizeit und Erholung. Es dient damit der Gesundheitsvorsorge. Wir sehen es als Teil der Daseinsvorsorge, sogar als unsere Aufgabe den Betrieb des Bads zu gewährleisten. Unser Schwimmbad wird nicht nur von der Allgemeinheit für Sport, Freizeit und Entspannung genutzt, sondern auch von unseren Schulen für den Schwimmunterricht und von Vereinen – wir sind froh, das anbieten zu können – das kann nicht jede Stadt oder Gemeinde – und ich möchte das an dieser Stelle ausdrücklich heute auch sagen, es ist gut, dass in Zeiten von COVID 19 das Freibad wieder geöffnet hat – natürlich mit den nötigen Regeln und Maßnahmen zur Hygiene – und auch für die kleinen Kinder.

16.06.2020 in Ortsverein

Verständnis für Verunsicherung und Zukunftsangst – kein Verständnis für Hetze

 

Elisabeth Krämer, stellvertretende Vorsitzende der SPD Walldorf sprach auf einer Kundgebung in Walldorf, die sich auf die "Montagsspaziergänge in Walldorf" bezog:

Liebe Walldorf*innen, liebe Zuhörerer*innen, seit einigen Wochen gehen in Walldorf und in ganz Deutschland Menschen für „eine freiheitliche, demokratische Grundordnung“ und gegen die „Corona-Begrenzungen“ spazieren. Die letzten Wochen und Monate haben viele Bürger*innen verunsichert und haben auch fast alle Menschen mit einer bisher unbekannten Art der Zukunftsangst konfrontiert. Keiner von uns musste sich vorher jemals mit einer Situation wie dieser auseinandersetzten. Deshalb ist es auch völlig verständlich, dass Ängste und Unsicherheiten unter der Bevölkerung existieren. Dafür, und auch für eine gewisse Unzufriedenheit habe ich Verständnis. Verständnis für Eltern, die ihre Kinder zuhause beschulen müssen. Oder für Frauen, die Angst um ihre berufliche Zukunft haben. Außerdem für alle Pfleger*innen, Verkäufer*innen und LKW-Fahrer*innen, denen weit mehr zusteht, als allabendliches gemeinsames Klatschen ihrer Nachbarn vom Balkon. Für all diese Menschen und ihre momentane Lebenssituation müssen wir als Gesellschaft Lösungen finden. Hierbei müssen wir selbstverständlich solidarisch miteinander umgehen. 

07.06.2020 in Allgemein von SPD Sandhausen

Auf geht’s nach Dresden! (Teil 2)

 

Es gab ein Leben vor Corona - Auf geht’s nach Dresden!
Für den nächsten Tag stand der Besuch unserer Partnergemeinde Königswartha auf dem Programm. Direkt nach dem Frühstück ging es los. Nach rund 80 km Fahrstrecke machten wir eine Pause inmitten der Lausitzer Seenlandschaft. Diese Gegend erlebt derzeit einen besonderen Wandel, denn eine ganze Region wird vom Braunkohlerevier zum Urlaubsparadies umgewandelt. Es entwickelt sich Europas größte von Menschenhand geschaffene Wasserlandschaft mit zwei Dutzend gefluteten Seen und schiffbaren Kanälen. In der jungen Urlaubsregion kommen Radfahrer, Skater, Badegäste und Wassersportfans voll auf ihre Kosten. Natürlich wollen auch wir diese attraktive Region erkunden. Wir starteten unsere Tour in Geierswalde direkt bei den bekannten Schwimmenden Häusern. Weiter ging es zum Leuchtturm und danach zum Rostigen Nagel - eine Aussichtsplattform in 30 Metern Höhe, die über 162 Treppenstufen zu erreichen ist. Von Grosskoschen fuhren wir Richtung Kleinkoschen. Hier konnten wir dann eine der zahlreichen Seenverbindungen in Natura sehen. Wir setzten unsere Tour in Richtung Senftenberg fort.

Danach verschlug es uns in die älteste Gartenstadt Deutschlands nach Marga. Die Gartenstadt Marga, erbaut zwischen 1907 und 1915, mit ursprünglich 78 Häusern ist ein faszinierender Ort:  grüne Alleen, Gärten mit blühenden Obstbäumen, individuelle Architektur mit handwerklichen Elementen - ein Kontrast zu den tristen Mietskasernen der Fabrikarbeiter in den Großstädten jener Zeit. Marga zeugt von weitsichtigem und verantwortungsbewusstem Unternehmertum – und vom Reichtum der einst blühenden Industrieregion. Auf den ersten Blick wirkt Marga wie eine ganz normale Kleinstadt - gepflegt, bürgerlich, heimelig. Doch Marga ist ein Kunstwerk: entworfen auf dem Reißbrett und innerhalb weniger Jahre von einem einzigen Bauherrn errichtet. Weiter ging es nach Elsterheide, genauer gesagt in den Gasthof zur Grubenlampe. Hier wurden wir bereits vom Bürgermeister unserer Partnergemeinde Königswartha, Herrn Swen Nowotny, und seinen beiden Mitarbeiterinnen Frau Pfeiffer und Frau Nytsch erwartet. Nach einem vorzüglichen Mittagessen setzten wir unsere Fahrt in Richtung Königswartha fort.

Bürgermeister Nowotny ergriff hierbei das Mikrofon in unserem Bus, und wir erhielten eine exklusive Reiseführung über die Umgebung unserer Partnergemeinde. Natürlich ließ es sich BM Nowotny nicht nehmen, uns seinen Heimatort vorzustellen. Er nutzte die Gunst der Stunde und moderierte gleich eine Tour durch Königswartha. Im Anschluss besuchten wir das Heimatmuseum und das Rathaus. Den Abend ließen wir im Heidehof ausklingen.

Die diesjährige Fahrt stand ganz im Zeichen des Jubiläums - nach zwei Aufenthalten in Berlin und je einem in Brüssel und Hamburg. So wurden im Laufe des Abends dreizehn Mitreisende geehrt, die an allen fünf Fahrten teilgenommen haben.

Es handelt sich um Brigitte Brehm, Peter Burkhardt, Bernd Fleischer, Annemarie Günther, Bernd Hillesheim, Inge & Karl Keck, Gerlinde Rimmler, Toni Sauter, Margot Schneider sowie Anja, Walter & Adrian Rüttinger. Im Beisein von BM Nowotny wurden ihnen Präsente überreicht.

Leider ging der Abend viel zu schnell vorbei. Wir mussten uns verabschieden und unsere Partnergemeinde wieder Richtung Dresden verlassen. Die Eindrücke des Tages sorgten für ausgiebigen Gesprächsstoff auf der Rückfahrt.
Am nächsten Tag machten wir uns auf den Weg nach Bautzen, die Partnerstadt von Heidelberg. Bautzen liegt im Zentrum der Lausitz und vereint sächsisches und sorbisches Kulturgut. Türme, Tore, Mauern und Bastionen zeugen von der reichen Geschichte der Stadt. In der Altstadt findet man mehr als 1.000 Baudenkmäler der vergangenen acht Jahrhunderte.
Während unseres Altstadtrundgangs, mit einem Abstecher zum Dom St. Petri, blickten wir auf die Ortenburg. Vorbei am Bautzener Senfladen bewunderten wir die Stadtmauern aus dem Mittelalter. Bunte Bürgerhäuser aus dem Rokoko und Barock stellen das Erscheinungsbild von Bautzen dar. Weiter ging es zu den sehenswerten architektonischen Denkmälern. Dazu zählen u.a. der Schiefe Turm, der Reichenturm, die Mühl-Bastei und der Friedhof der Nicolaikirche. Die Talsperre Bautzen mit ihrer atemberaubenden Kulisse bietet in den warmen Monaten zahlreiche sportliche Aktivitäten. Nach so einem intensiven Rundgang, teils per Bus und teils zu Fuß, war eine Stärkung überfällig. Das nahe gelegene Bautzener Brauhaus bot die nötige Erfrischung an.
Anschließend ging es zu einer der bedeutsamsten Gedenkstätten des Ortes bzw. von ganz Ostdeutschland - zum “Stasi-Knast” (kurz: Bautzen II). Die Stiftung Sächsische Gedenkstätten erinnert an die Opfer der kommunistischen Diktatur in der sowjetischen Besatzungszone und der DDR. Sie erinnert an Strukturen und Methoden von Herrschaftssystemen und zeigt, wie man bei Widerstand und Ablehnung des Systems mit den Bürgern vorging. Dieser Ort erinnert an politische Gewaltverbrechen und politisches Unrecht. Für die Insassen gab es keine Menschenrechte und erst recht keine Gnade.

Am Nachmittag machten wir uns auf den Weg zurück nach Dresden. Für den restlichen Tag stand Freizeit auf dem Programm. Jeder gestaltete diese letzten Stunden in Dresden nach seinem Geschmack.

Schon waren fünf wunderbare Tage vorbei, und wir mussten am nächsten Morgen unsere Heimfahrt antreten. Die Rückfahrt verkürzten wir wieder mit Bingo- Runden. Im Restaurant „Goldenes Herz“ in Plech nahmen wir - aufgrund einer Empfehlung von Bürgermeister Georg Kletti - unser verspätetes Mittagessen ein. Im Bus stimmten wir gegen Abend gemeinsam das Sandhäuser Lied an und erreichten bald darauf gesund und munter, trotz starker Regenschauer und Sturm, den Festplatz in Sandhausen. Wieder ging eine wunderbare Reise zu Ende, die sicherlich nicht die letzte dieser Art war.

Bericht zur Dresden-Reise 2020 von Jürgen Rüttinger

 

07.06.2020 in Ortsverein

Berlin ist das Ziel - drei Bewerbungen für die Binding-Nachfolge

 

Walldorf. Im Januar dieses Jahres hatte Lothar Binding (MdB für Heidelberg) offiziell verlauten lassen, dass er nicht erneut für den Bundestag kandidieren werde. „Wir sind dankbar für über 20 Jahre, in denen Lothar Binding unsere Region in Berlin erfolgreich vertreten und den Wahlkreis durch seine sozialdemokratische Politik entscheidend geprägt hat“, erklärten die Heidelberger Kreisvorsitzenden Nina Gray und Sören Michelsburg.

Mit Elisabeth Krämer (27), Tim Tugendhat (33) und Andreas Woerlein (28) haben sich für die Nachfolge Bindings nun drei Genoss*innen gemeldet, die trotz ihres Juso-Alters reichlich politische Erfahrung mitbringen und bereits seit Jahren Verantwortung übernehmen.

Die stellv. Vorsitzende der SPD Walldorf, Elisabeth Krämer ist in Heidelberg geboren, wohnt in Walldorf und ist ausgebildete Schreinerin und Hochbautechnikerin. Gegenwärtig arbeitet sie im SPD Regionalzentrum Heidelberg. Seit 2014 sitzt sie im Gemeinderat in Walldorf und engagiert sich dort besonders für die Interessen der Jugend und für den Bereich Soziales. Sie ist Kreisvorsitzende der Jusos Rhein-Neckar und im Landesvorstand der Sozialdemokratischen Frauen. „Den Menschen fehlt die Vielfalt im Bundestag,“ begründet Krämer ihre Kandidatur und möchte als junge Frau mit einer handwerklichen Ausbildung den Bundestag diverser machen.

07.06.2020 in Ortsverein

Erneuerung des Klimabündnisses zwischen Kreis und Gemeinden Rhein-Neckar

 
SPD-Kreistagsfraktion 2019 Fischaufzugsstation Edingen-Neckarhausen

Status bestimmen und Kreisgemeinden „mitnehmen“

Rhein-Neckar. Nach Meinung der SPD Kreisrätin Dr. Andrea Schröder-Ritzrau, die Walldorf und St. Leon-Rot im Kreistag vertritt, sollte es bei der jetzt laufenden Fortschreibung des Klimaschutzkonzepts Rhein-Neckar, das die Ziele und Aufgaben im Klimaschutz für die nächsten Jahre beschreiben wird, vor allem darum gehen, "unsere Kreisgemeinden mehr als bis­her mitzunehmen und zu unterstützen". Das war auch der Grund, warum die SPD-Kreistagsfraktion einen Antrag dazu initiierte, den sie gemeinsam mit der CDU-Kreistagsfraktion kürzlich dem Landrat übergab.

Der Kreis selber habe in seinen Liegenschaften "enorm viel Positives" erreicht, so die Fraktionsvorsitzenden Dr. Ralf Göck (SPD) und Bruno Sauerzapf (CDU), die beide die Klimaschutzmaßnahmen des Rhein-Neckar-Kreises seit 2010 un­terstützen.

04.06.2020 in Kreistagsfraktion von Die SPD im Kreistag Rhein-Neckar

Erneuerung des Klimabündnisses zwischen Kreis und Gemeinden

 
SPD Kreistagsfraktion bei der Fischkinderstube Edingen-Neckarhausen

05.06.2020

Gemeinsamer Antrag von CDU-/ und SPD-Fraktion im Rhein-Neckar-Kreis zu Erneuerung des Klimabündnisses

 

 

Pressemitteilung                                                                                  

 

Nach Meinung der Fraktionen von CDU und SPD sollte es bei der jetzt laufenden Fortschreibung des Klimaschutzkonzepts Rhein-Neckar, das die Ziele und Aufgaben im Klimaschutz für die nächsten Jahre beschreiben wird, vor allem darum gehen, "unsere Kreisgemeinden mehr als bis­her mitzunehmen und zu unterstützen".

Der Kreis selber habe in seinen Liegenschaften "enorm viel Positives" erreicht, so die Fraktionsvorsitzenden Bruno Sauerzapf (CDU) und Dr. Ralf Göck (SPD) unisono, die beide die Klimaschutzmaßnahmen des Rhein-Neckar-Kreises seit 2010 un­terstützen. "Das Voneinander-Lernen soll verstärkt und dadurch sollen Synergieeffekte erreicht werden", so der umweltpolitische Sprecher der CDU, Michael Till. Für sein Pendant bei der SPD, Dr. Brigitta Martens-Aly, ist es wichtig, "das wir für die Ausrichtung der Fortschreibung zusam­mentragen, welche Klimaschutzziele sich unsere Städte und Gemeinden gesetzt haben. Darauf aufbauend können Kreis und Gemeinden ein gemeinsames Ziel erarbeiten, bis wann wie viel CO 2 eingespart werden soll".

Die Fraktionen möchten weiter wissen, mit welchen (wesentlichen) Maßnahmen die Gemeinden im Kreis bisher ihre Ziele verfolgen. Aus dieser Übersicht könnte eine Liste der 10 besonders empfehlenswerten Maßnahmen entstehen, an denen sich auch bisher weniger aktive Kommunen orientieren können. Dabei soll auch die Wirtschaftlichkeit der Maßnahmen bewertet werden („best practice“ und „best budget“).

 

Interessant sei auch, welche Gemeinden Klimaschutzmanager eingestellt haben. Diese könnten sich untereinander abstimmen und womöglich manches durch "Arbeitsteilung" erreichen. Kom­munen ohne Ansprechperson für den Klimaschutz sollten mit Know-how unterstützt werden, am besten über Bürgermeister-Kontakte, bei denen z.B. auch die vielfältigen Förderprogramme auf Bundes- und Landesebene erläutert werden.

 

Als weitere Idee für das neu aufzulegende Klimaschutzkonzept nennen CDU und SPD eine "wit­zige, konkrete, Aufbruchsstimmung erzeugende Klimaschutz-Kampagne“. Teil dieser Kampagne wäre auch die dringend erforderliche Motivation zu Ausbau und Nutzung erneuerbarer Energien im privaten und gewerblichen Bereich. Auch die Förderung des EEA-Prozesses (European Energy Award) anstatt oder ergänzend zu noch fehlenden Klimaschutzkonzepten im Rhein-Neckar-Kreis könnte initiiert werden. Dabei könnte man durch Vernetzung auf vorhandenen Konzepten aufbauen, sei es im Kreis selber oder in Baden-Württemberg. Die Betei­ligten im Umweltausschuss des Kreistages und die Geschäftsstelle Klimaschutz könnten gelun­gene Beispiele von Klimaschutzmaßnahmen im Rhein-Neckar-Kreis oder darüber hinaus besu­chen, um vor Ort ganz praktisch voneinander zu lernen.

In das Blickfeld der Fraktionen rückten auch die Schornsteinfeger. Sie sollen motiviert werden, bei ihren Empfehlungen den Beitrag zum Klimaschutz noch stärker zu gewichten und zu vertre­ten. Dazu könnte beispielsweise gehören, die Solarthermie stärker ins Spiel zu bringen, die es erlaubt, dass im Sommer die Brenner (unabhängig vom verwendeten Brennstoff) abschalten können.

Motivation für den Klimaschutz kann durch den Aufbau einer Wertschätzungskultur gelingen, etwa indem vom Landrat oder den Bürgermeistern besonders aktive Energiesparer unter Gewer­bebetrieben, unter Kommunen und Privatpersonen auf Kreisebene in einer jährlichen Veranstal­tung für Klima-Helden, Klima-Schulen, Klima-Kommunen, Klima-Betriebe ausgezeichnet werden.

Die beiden Kreistagsfraktionen gehen davon aus, dass diese Thematik in der nächsten Umwelt-Ausschusssitzung beraten und im Kreistag behandelt wird.

 

Hier der Antrag

 

Sehr geehrter Herr Dallinger,

die Fraktionen der CDU und SPD und auch Sie selber stehen seit 2010 für den Klima­schutz ein. Seitdem ist vor allem im Kreis und seinen Liegenschaften enorm viel Positives geschehen. Bei der Fortschreibung des Klimaschutzkonzepts ist es unser Anliegen, un­sere Kreisgemeinden mehr als bisher mitzunehmen und zu unterstützen auf diesem erfolgreichen Weg, gerade auch durch die Nutzung von Synergieeffekten. Zwar sind die durch die Corona-Pandemie eingeschränkten Möglichkeiten zu berücksichtigen, aber wir sollten uns beim Klimaschutz nicht bremsen lassen.

31.05.2020 in Ortsverein

Daniel Born MdL zu Besuch in Walldorf - live auf Facebook

 

Walldorf. Daniel Born, Landtagsabgeordneter aus Schwetzingen und Betreuungsabgeordneter für den Wahlkreis Wiesloch, dem Walldorf angehört, ist am Freitag, 5. Juni, auf Einladung der SPD-Ortsvereinsvorsitzenden Dr. Andrea Schröder-Ritzrau in Walldorf zu Besuch.

Da aufgrund der Kontaktbeschränkungen noch keine öffentliche Veranstaltung möglich ist, wird die Gesprächsrunde aus dem Wohnzimmer der Stadt-  und Kreisrätin in Walldorf live auf ihrer Facebook Seite gesendet. In dem Gespräch wird es vor allem um die landespolitischen Themen gehen, die direkte Auswirkungen auf das Leben der Menschen in Walldorf haben.

Daniel Born ist Sprecher für frühkindliche Bildung der SPD-Landtagsfraktion und auch wohnungspolitischer Sprecher.  Die Ankündigung aus dem Kultusministerium, bis Ende Juni Kitas und Grundschulen wieder zum Regelbetrieb zu führen bezeichnen Born und Schröder-Ritzrau unisono als „überfällig“.

Beginn ist Freitag, 20:00 unter fb.com/AndreaSchroederRitzrau/live. Schon im Vorfeld können Fragen an die beiden Gesprächspartner gerichtet werden; entweder über die Kommentarfunktion bei Facebook oder gerne auch per E-Mail unter andrea@schroeder-ritzrau.de.

29.05.2020 in Allgemein von SPD Sandhausen

Auf geht’s nach Dresden! (Teil 1)

 

In einer Zeit vor 'Corona' und den damit verhängten Kontaktsperren reisten 59 Bürger aus Sandhausen gemeinsam mit dem Organisator und Gemeinderat Jürgen Rüttinger in eine der schönsten Städte des Ostens - nach Dresden.
Bereits in den frühen Morgenstunden nach Fasching haben wir uns auf dem Festplatz zur Abfahrt getroffen. Kaum war das Gepäck im Bus verladen, wurden wir von starken Schneeschauern überrascht und schließlich bis Nürnberg begleitet. Pünktlich zum Frühstück hatte Petrus Erbarmen mit uns und stellte die Schneeschauer ein, so dass wir auf einem zugeschneiten Rastplatz inmitten einer Schneelandschaft unsere Frühstückspause einlegen konnten.

Gut gestärkt und in bester Stimmung setzten wir unsere Reise nach Dresden fort. Einige Bingo- Runden sowie ein Rätzel-Quiz verkürzten hierbei erheblich die Reisezeit.
In Dresden angekommen bezogen wir unser Hotel inmitten der bekannten Prager Straße, das von zahlreichen Restaurants, Bars und Einkaufsmöglichkeiten umgeben war. Kein Wunder, dass diese Straße schon zu Zeiten der damaligen DDR die Einkaufspassage des Ostens war. Wir haben uns gleich wohl gefühlt. Während sich einige auf ihr Zimmer zurück- zogen, um ein Nickerchen zu machen, zog es die anderen zum Flanieren in die Stadt. Zum Abendessen haben wir uns dann gemeinsam im Hotel-Restaurant eingefunden. Hierbei wurden viele Gespräche über den Osten insgesamt geführt sowie die ersten Eindrücke über Dresden ausgetauscht. Im Anschluss ließen einige den Abend an der Hotelbar ausklingen, während sich ein Teil von uns ins Dresdner Abendleben stürzte.
Die Nacht überstanden, das Frühstück verzehrt, stand der erste Programmpunkt auf dem Tagesplan: der Besuch der Dresdner Semperoper. In einer 90minütigen Führung konnten wir die weltbekannte Semperoper erkunden. Speziell zu erwähnen sind hier die besonderen Verkleidungen innerhalb des Gebäudes. Aufgrund der damaligen Zerstörung und den damit verbundenen Bränden verzichtete man beim Wiederaufbau auf Holz und setzte eher auf Beton und Gips. Diese Materialien wurden im Anschluss weiter behandelt und strahlen eine gemütliche Holzoptik aus. Genauso wurde beim Restaurieren der Säulen im Foyer vorgegangen.

Nach dieser beeindruckenden Führung machten wir uns auf den Weg zur dreistündigen Stadtrundfahrt. Von der Semperoper aus vorbei am Grünen Gewölbe setzten wir unsere Fahrt Richtung Zwingerteich fort. Das Terrassenufer erreicht, fuhren wir weiter Richtung Hygiene-Museum und Hallenbad, vorbei am Rudolf-Harbig–Stadion. Wir erblickten den Großen Garten und direkt dahinter die Gläserne Manufaktur von VW. Über das Elbufer fuhren wir weiter Richtung Blasewitz, vorbei an den drei Elbschlössern Albrechtsberg, Lingner Schloss und Schloss Eckberg zum Blauen Wunder. Weiter ging es zur Pfundmolkerei und anschließend zum alten Wasserwerk an der Elbe. Über den Stadtteil Neustadt fuhren wir über die Carola-Brücke zum Striezel-Markt.
Leider musste auch unsere interessante Stadtrundfahrt einmal ihr Ende finden. Wir steuerten den nächsten Programmpunkt, den Dresdener Landtag, an. Die beiden SPD-Landtagsabeordneten Simone Lang und Frank Richter erwarteten uns bereits. Im Rahmen eines gemeinsamen Gespräches tauschten wir uns über die Sächsische und Baden-Württembergische Politik aus. Ein gemeinsamer Imbiss rundete den Besuch ab, bevor wir uns den Plenarsaal des Sächsischen Landtags anschauten.

Gut gestärkt, mit neuem politischem Wissen, machten wir uns anschließend auf den Weg zur Frauenkirche, dem letzten Programmpunkt für den heutigen Tag. Beim Rundgang in zwei Gruppen erfuhren wir einiges über die Historie eines der Wahrzeichen Dresdens.
Dann ging es zurück ins Hotel. Bei einem gemeinsamen Abendessen wurde über die zahlreichen Eindrücke geredet. Mit einem Besuch der Altstadt wurde dieser ereignisreiche Tag abgeschlossen.
Fortsetzung folgt!
(Ende Teil 1)

 

27.05.2020 in Gemeinderatsfraktion

SPD Walldorf fordert öffentliche Information zum Sachstand

 
ASR_Astoria Halle

Stadträtin Dr. Andrea Schröder-Ritzrau fragte in der letzten öffentlichen Gemeinderatssitzung an: "Sehr geehrte Frau Staab, seit fast 2 Jahren ist der Ausbau der A5 bei uns Thema, der Mobilitätspakt wurde gegründet. Die RNZ hatte im Dezember 2018 berichtet, dass wir, also der Gemeinderat, überhaupt nicht einverstanden waren mit der bisherigen Planung und eine zusätzliche Ausfahrt vorschlugen.

Anfang 2019 haben wir einen abschlägigen Brief von der Regierungspräsidentin Frau Kressl bekommen, der uns mitteilte, dass eine zusätzliche Ein und Ausfahrt am Bründelweg nicht machbar sei.

Ein Verkehrsgutachten zu Alternativen wurde beauftragt, dass uns Ideen für die Entlastung des Monsterknotens liefern sollte. Gleichzeitig hat meine Fraktion immer wieder darauf hingewiesen, dass wir im Mobilitätspakt Nägel mit Köpfen machen müssen, um hier für die Menschen eine kluge, umweltgerecht und zukunftsorientierte Mobilität anzubieten.