19.10.2020 in Ortsverein

Herausfordernde Zeiten

 

Wir leben in herausfordernden Zeiten. Die Corona-Pandemie hat vieles in unserem Leben radikal verändert. Viele von uns haben Zukunftsängste, große Unsicherheit und vor allem auch Fragen. Politik und Wissenschaft muss darauf Antworten geben – die Politik mit Maß­nahmen, die uns schützen und die unsere Gesellschaft zusammenhalten und die Wissen­schaft mit den fundierten, aktuellen Erkenntnissen als Leitfaden für politische Entscheidun­gen.

Immer wieder werden wir auf die Corona-Demonstrationen, deren Teilnehmer und Meinun­gen, sowie die von uns initiierten oder unterstützten Gegendemonstrationen angesprochen.

Wir von der SPD stehen für ein friedliches Miteinander, Rücksichtnahme und Toleranz. Ge­genseitiger Respekt und Wertschätzung, sowie der friedliche Dialog und die Auseinanderset­zung mit anderen Sichtweisen und Meinungen sind uns als tragende Säule einer funktionie­renden Demokratie wichtig und keineswegs von vorneherein „obsolet“ oder „falsch“.

18.10.2020 in Kreistagsfraktion von Die SPD im Kreistag Rhein-Neckar

Freiheitsrechte von Heimbewohnern

 

Die sozialpolitischen Sprecher von SPD/CDU/Grüne/FDP/Linke haben gemeinsam ein Schreiben an den Minister für Soziales und Integration Manfred Lucha erstellt.

Dieses Problem stellt sich für alle Seiten, nämlich sowohl Pflegepersonal, als auch Heimbewohner und deren Angehörige und muss deshalb auch mit der nötigen Sorgfallspflicht behandelt werden.

Den gemeinsamem Brief finden Sie HIER als PDF-Dateianhang zum Lesen und auch herunterladen!

14.10.2020 in Bundespolitik von SPD Rhein-Neckar

Lars Castellucci bewirbt sich erneut um das Bundestagsmandat!

 

Die Mitglieder der SPD im Bundestagswahlkreis 277 Rhein-Neckar sind herzlich eingeladen zur Nominierung der Bundestagskandidatin / des Bundestagskandidaten für die Wahl 2021. Diese findet am Mittwoch, den 21. Oktober 2020, um 19:00 Uhr in der Dr.-Sieber-Halle in Sinsheim in Form einer Mitgliederversammlung statt.

14.10.2020 in Landespolitik von SPD Rhein-Neckar

Born und Abraham wollen als rotes Tandem weitermachen

 

Der SPD-Kreisvorstand hat die Mitglieder des Wahlkreises 40 Schwetzingen zur Nominierungsversammlung nach Oftersheim eingeladen. Am Samstag, den 24. Oktober wird ab 15 Uhr in der Kurpfalzhalle über die Landtagskandidatur für die Wahl im März 2021 entschieden. Der amtierende Landtagsabgeordnete Daniel Born bewirbt sich erneut um die Kandidatur. Als Zweitkandidat steht wie schon vor fünf Jahren der Schwetzinger Stadtrat Simon Abraham zur Verfügung.

13.10.2020 in Kreistagsfraktion von Die SPD im Kreistag Rhein-Neckar

Stellungnahme der SPD-Fraktion zum Tagesordnungspunkt Beteiligungsbericht 2019

 

Sehr geehrter Herr Landrat,
werte Kolleginnen und Kollegen,
sehr geehrte Damen und Herren,

bevor wir uns in wenigen Minuten mit der näheren Zukunft befassen werden, wir richten dabei mit Spannung den Blick auf den Vortrag zum  Verwaltungsentwurf zum Haushalt für das Jahr 2021, blicken wir zurück auf 2019, auf den vorliegenden Beteiligungsbericht 2019.

Der letzte Beteiligungsbericht vor Ausbruch der Corona Pandemie. Oder anders ausgedrückt, wohl der letzte alter Zeitrechnung.

Im Beteiligungsbericht wird uns aufgezeigt, wie der Rhein-Neckar-Kreis eine Vielzahl von Leistungen seiner öffentlichen Daseinsvorsorgens  durch kommunale Unternehmungen erbringen lässt, und zwar im kulturellen, sozialen und wirtschaftlichen Bereich.

11.10.2020 in Bundespolitik von SPD Rhein-Neckar

Elisabeth Krämer tritt für den WK Heidelberg zur Bundestagswahl an

 
Bild v. re.: MdB Lothar Binding, Thomas Funk (KV RN), Elisabeth Krämer cund Nina Gray (KV HD)

In 11 Monaten ist Bundestagswahl und Lothar Binding tritt nach dann 23 Jahren nicht mehr erneut an. 180 SPD-Mitglieder aus den Kreisverbänden Heidelberg und Rhein-Neckar hatten unter drei Bewerbern die Nachfolge zu bestimmen. Die Nominierungskonferenz in der Dossenheimer Jahnhalle entschied sich für Elisabeth Krämer. Die 27-jährige gelernte Schreinerin setzt sich gegen zwei Mitbewerber durch und tritt nun im Wahlkreis Heidelberg als Bundestagskandidatin an.

11.10.2020 in Landespolitik von SPD Rhein-Neckar

Andrea Schröder-Ritzrau SPD-Landtagskandidatin im Wahlkreis Wiesloch

 
v. re.: Thomas Funk, Lars Castellucci, Andrea Schröder-Ritzrau, Sascha Binder, Jaric Krumpholz

Bei der Nominierungsversammlung der SPD zur Landtagswahl im Wahlkreis Wiesloch wurde die Walldorfer Stadträtin Dr. Andrea Schröder-Ritzrau mit 100 Prozent der abgegebenen Stimmen zur Kandidaten gewählt. Ihr Zweitkandidat ist Jaric Krumpholz aus Dielheim.

11.10.2020 in Landespolitik von SPD Rhein-Neckar

Jan-Peter Röderer SPD-Landtagskandidat im Wahlkreis Sinsheim

 
v. re.: Jan-Peter Röderer und Carmen Oesterreich

Mit halbjähriger Verspätung hat es mit der Kandidatenkür nun endlich auch im Landtagswahlkreis 41 (Sinsheim) geklappt. 108 der insgesamt 662 Genossinnen und Genossen waren dazu in die Meckesheimer Auwiesenhalle gekommen. Die Nominierungsversammlung entschied sich dabei für einen Neuanfang und kürte mit Jan-Peter Röderer erstmals einen Eberbacher zum Landtagskandidaten. Als Zweitkandidatin stimmte die SPD-Mitgliederversammlung in der Meckesheimer Auwiesenhalle für Schönbrunns Gemeinderätin Carmen Oesterreich.

Beide sehen in der Auswirkung der Corona-Pandemie auch eine Chance für den ländlichen Raum. Daher wollen sie sich beim Infrastrukturausbau zugunsten deutlich verbesserter Internetverbindungen, funktionierender Nahversorgung, finanzierbaren Wohnraums und guten ÖPNV stark machen.

11.10.2020 in Landespolitik von SPD Rhein-Neckar

Sebastian Cuny SPD-Landtagskandidat im Wahlkreis Weinheim

 
v. re.: Sebastian Cuny, MdL Gerhard Kleinböck, Rüdiger Kanzler

Die Weichen für die Landtagswahl 2021 stellte die SPD an der Bergstraße. 130 Genossinnen und Genossen in der Leutershausener Heinrich-Beck-Halle hatten über die Nachfolge von Gerhard Kleinböck zu entscheiden, der auf eine erneute Kandidatur verzichtet hatte. Die Nominierungsversammlung entschied sich für Sebastian Cuny aus Schriesheim, der mit Rüdiger Kanzler aus Hirchberg als Zweitkandidat antritt.

10.10.2020 in Politik von SPD Sandhausen

Ein Leben für das Wohl der Allgemeinheit

 

Die SPD Sandhausen trauert um Martin Hambrecht. Ein erfülltes Leben ist nach 91 Jahren zu Ende gegangen, ein Stück Sandhausen ist nicht mehr.

Martin Hambrecht war Sandhäuser Urgestein – hier wurde er 1929 in der Großen Ringstraße geboren, hier ist er aufgewachsen, hier hat er gelebt, hier war er 37 Jahre lang von 1962-1999 Gemeinderat. Er hatte bei jeder Gemeinderatswahl die meisten Stimmen, denn man wusste: Martin kümmert sich, Martin packt an, „unser Martin“ macht das. Außerdem war er 26 Jahre als Kreisrat aktiv.

Aus einer sozialdemokratischen Familie stammend, hat er immer für Gerechtigkeit und Solidarität gekämpft. Mitten im zweiten Weltkrieg begann er 1943 seine Ausbildung bei der Schnellpresse. Nach dem Krieg trat er in die Gewerkschaft ein und wurde gleich zum Vertrauensmann gewählt. Ab dem Jahr 1953 bis zu seinem Ruhestand 1989 war er Betriebsrat, davon 26 Jahre Vorsitzender und stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender. Er hat die Heidelberger Druckmaschinen AG bei ihrem Wachstum von 350 zu über 6000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern begleitet und dabei immer für die Belange der Beschäftigten gekämpft. Er organisierte 1963 den ersten Streik in Baden-Württemberg nach dem Ende des zweiten Weltkriegs, erreichte hohe Lohnsteigerungen, kämpfte für Überstundenvergütungen, Weihnachtsgeld, gute Arbeitsbedingungen und vieles mehr. Berühmtheit erlangte auch seine Faust – mit ihr gab er das Zeichen, dass ein Streik nötig war um für bessere Arbeitsbedingungen zu sorgen. Die Belegschaft hatte so viel Vertrauen, dass ein solches Zeichen genügte. Nur folgerichtig, dass er für die IG Metall auch in der Tarifkommission Nordwürttemberg-Nordbaden tätig war.

Gerechtigkeit war eines seiner großen Themen, nicht nur bei der Arbeit oder im Gemeinderat. Und immer war Martin Hambrecht bereit, dort ehrenamtlich tätig zu werden, wo Gerechtigkeit ein Thema war. So war er 30 Jahre lang ehrenamtlicher Richter am Arbeitsgericht Mannheim. Er war Versichertenältester bei der LVA und bot auch mit über 80 Jahren noch Rentensprechstunden im Rathaus Sandhausen an. Er setzte sich als Vorstand bei der AOK Heidelberg dafür ein, dass eine Zweigstelle in Sandhausen geschaffen wurde. Martin Hambrecht war immer da, wenn Menschen ihn brauchten, setzte sich jederzeit für die Belange anderer ein. Trotz dieser zahlreichen Aktivitäten hat er sich für seinen Arbeitergesangsverein Sängerbund immer Zeit genommen – lange auch als Vorsitzender.

Für sein soziales Engagement und für seinen unermüdlichen Einsatz wurde Martin Hambrecht hoch geehrt: Schon 1985 wurde ihm das Bundesverdienstkreuz am Bande verliehen. 1989 erhielt er die Bürgermedaille in Gold, 1994 den Ehrenring sowie 1998 das Ehrenbürgerrecht der Gemeinde. Ebenfalls 1998 erhielt der Ehrenbürger Sandhausens die Ehrennadel des Gemeindetags in Gold. 1999 wurde er mit der Willy-Brandt-Medallie der SPD ausgezeichnet.

Neben all seinem Engagement für die Allgemeinheit war Martin Hambrecht aber auch Ehemann, Vater, Groß- und Urgroßvater. Wir wünschen seiner Familie in ihrer Trauer viel Kraft und möchten tief berührt unser Beileid und unser Mitgefühl aussprechen.

Seiner Autobiographie (erschienen 2001) hatte er den Titel ‚Mein Leben für das Wohl der Allgemeinheit‘ gegeben. Martin Hambrecht hat in der Tat ein Leben für das Wohl der Allgemeinheit geführt. Wir sind ihm sehr dankbar und werden ihn in ehrenvoller Erinnerung behalten.