Willkommen bei der SPD Walldorf

Liebe Besucher unserer Homepage, Fortschritt und Gerechtigkeit sind die Seele der SPD. Jeder Mensch soll aus seinem Leben etwas machen können. Solidarität ist unsere Antwort auf die Herausforderungen und auf die Probleme, die auf jeden einzelnen von uns zukommen. Deshalb wollen wir die Menschen mit einbeziehen in Entscheidungs­prozesse. Hier haben Sie Gelegenheit, sich über die SPD Walldorf, sowohl über den Ortsverein als auch über die Fraktion, und ihre Ziele und Standpunkte zu informieren.

Sie können mit uns diskutieren, uns elektronisch Ihre Meinung sagen oder uns einfach mal bei einem der Termine persönlich kennen lernen. Wir freuen uns auf Sie!"Es gibt nichts gutes, außer man tut es." Erich Kästner

Für den Vorstand der SPD Walldorf Dr. Andrea Schröder-Ritzrau und Elisabeth Krämer

 

 

13.04.2026 in Gemeinderatsfraktion

SPD-Fraktion für eine auskömmliche Ablösung durch Bauträger von zweckgebundenen Spielplatzflächen

 
Dr. Andrea Schröder-Ritzrau, Fraktionsvorsitzende

Die SPD-Fraktion nimmt die Änderung der Landesbauordnung zur Kenntnis, die Bauträgern von Gebäuden mit vier und mehr Wohnungen diese Änderung die Möglichkeit einräumt, den Spielplatz, den sie eigentlich nach Landesbauordnung für die Bewohner des Mehrfamilienhauses einrichten müssten, für Geld an die Stadt abzulösen mit einem vom Gemeinderat zu definierendem Preis pro Quadratmeter.

Generell finden wir so eine Lösung vertretbar dort, wo es genügend Spielplätze in der nahen Umgebung gibt. Allerdings halten wir eine Ablösesumme von 1.000 €/qm wie von der Verwaltung vorgeschlagen für zu gering, denn wir vertreten die Auffassung, dass die Stadt den Betrag verlangen sollte, der im Durchschnitt als Kosten für einen Quadratmeter Spielplatz als kumulierter Wert für die Erstellung und Pflege entsteht.

Warum? Weil es einfach konsequent ist, hier halbwegs eine Kostenneutralität zu erreichen. Die Bauträger können die Flächen anderweitig einplanen und das machen sie sicher gewinnbringend und die Stadt bekäme zu mindestens das Geld, das für einen Spielplatz-Quadratmeter erforderlich ist.

 

 

07.04.2026 in Gemeinderatsfraktion

Planung einer Rathaus-Außenstelle in der Johann-Jakob-Astor-Str. 3 + 5 

 
Stadtrat Manfred Zuber

Nach dem Erwerb der beiden Grundstücke zwischen der evang. Kirche und der Volksbank vor 2 Jahren hat die Stadt die bauliche Entwicklung in diesem zentralen Bereich selbst in der Hand. Da durch die Zunahme der Beschäftigten die Diensträume im Rathaus nicht mehr ausreichen, hat die Verwaltung im Oktober 2025 den Vorschlag entwickelt, auf diesen Grundstücken eine Außenstelle für die städtische Verwaltung zu schaffen und bereits in der Ausschuss-Sitzung Mitte Januar 2026 dem Gremium erste Überlegungen vorgestellt. In der Sitzung im März wurden weitere Ideen zu diesem Projekt – auch aus dem Gremium – diskutiert.  

Das Ergebnis, auf dessen Grundlage ein Planungsteam beauftragt werden soll, liegt nun auf dem Tisch: Ein ansprechender Vorentwurf für ein Gebäude, das die Verbindung des zentralen Bereichs von der Hauptstraße über die Drehscheibe bis zum Lindenplatz bzw. Rathaus sinnvoll und gut ergänzt. 

Für die Verwaltung ist sicherlich der Neubau der Büros mit ca. 30 Arbeitsplätzen der wichtigste Teil des Projekts, für eine gut funktionierende Innenstadt ist die Ladeneinheit im Erdgeschoss ganz wichtig. Das hatte auch schon unser Innenstadt- und Einzelhandels-Gutachter Dr. Acocella so empfohlen.  

Das Zurücksetzen der Front des Neubaus auf die Flucht der Volksbank ermöglicht einen breiteren Gehweg, der die J.-J.-Astor-Straße zur Nußlocher Straße „öffnet“. Durch den Zuschnitt des Grundstücks und wegen der Grenzbebauung der Hillesheim Scheune auf dem zurückgesetzten Nachbargrundstück hinter der Kirche, ist die Nord-Süd-Ausrichtung des Neubaus vorgegeben. Die Altstadt-Satzung schreibt hier eine Dachneigung von 45° vor. Mit der aus dem Bebauungsplan vorgegebenen Wand- und Firsthöhe kann der Übergang von der Hillesheim Scheune zum höheren Gebäude der Volksbank ganz gut gelingen, und ein abgestufter Baukörper die Formensprache des Bankgebäudes gegenüber aufnehmen.  

 

25.03.2026 in Gemeinderatsfraktion

SPD-Fraktion lobt Umweltschutzförderung - 2,2 Millionen Euro im Jahr 2025

 

Zu Beginn ihrer Stellungnahme bedankte sich Andrea Schröder-Ritzrau im Namen der SPD-Fraktion für den Bericht zur Inanspruchnahme der städtischen Umweltförderprogramme im Jahr 2025 bei Frau Müller und Herrn Horny.  

„Ich beziehe mich auf die ausgezahlten Mittel in Höhe von insgesamt 2,2 Mio. €. Mit den verschiedenen PV- Förderprogrammen haben wir das zentrale Instrument mit dem größten Beitrag zur CO2-Einsparung (ca. 960 t CO2 insgesamt). Gleichzeitig dienen diese Programme der finanziellen Entlastung der Antragsteller, denn PV auf Privatdächern wird mit immerhin 500€/KWp gefördert. Das sind 30-40% der Gesamtkosten für ein KWp – je nach Marktangebot.

281-mal wurden Gelder vergeben für PV-Module, 209-mal für Speicher und 62-mal für Balkon-PV-Anlagen. Mit dem sehr gut angenommenen Förderprogramm Balkon-PV schließen wir die Lücke und machen auch Menschen mit kleinerem Geldbeutel und ohne Wohneigentum ein Angebot, ihre Energieausgaben zu senken. Alle profitieren langfristig von einer zum Teil sehr deutlichen finanziellen Entlastung, insbesondere angesichts der aktuellen Preisentwicklung.

21.03.2026 in Gemeinderatsfraktion

Aktueller Lärmaktionsplan wurde beschlossen

 

„Lärmaktionspläne sollten als Chance gesehen werden, die Lösung vorhandener Lärmprobleme langfristig und nachhaltig in Angriff zu nehmen mit dem Ziel, eine attraktivere Lebensumwelt zu schaffen“ heißt es im Bericht zum aktuellen Lärmaktionsplan. Und weiter: „Bestehende Pläne müssen regelmäßig, spätestens alle 5 Jahre überprüft und ggf. überarbeitet werden. Die Zuständigkeit wurde den Gemeinden übertragen.“

Die neue Fortschreibung des Lärmaktionsplans wurde aufgrund der aktuellen Lärmkartierung der Landesanstalt für Umwelt (LUBW) erforderlich. Da in dieser Kartierung nur Straßen mit einer durchschnittlichen täglichen Verkehrsmenge mit mehr als 8.200 Kfz berücksichtigt sind, ist darin keine Innerortsstraße enthalten, weshalb die Bahnhof- und Ringstraße sowie die Nußlocher, Schwetzinger und Wieslocher Straße wieder durch das beauftragte Fachbüro Köhler & Leutwein in Abstimmung mit der Verwaltung zusätzlich kartiert wurden.

14.03.2026 in Gemeinderatsfraktion

SPD-Fraktion zu Tierparkkonzept Walldorf: Bewährte Idee, neues Kapitel

 
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Bereits bei seiner Errichtung war im Tierpark ein Kinderspielplatz mit eingeplant, denn man wollte – wie es damals hieß – „keinen Zoo, sondern einen Park für Tiere und Menschen schaffen, eine Oase der Erholung im Grünen, für Groß und Klein“. Dieser Grundgedanke prägt den Tierpark Walldorf bis heute. Nun steht die Anlage nach fast 60 Jahren vor einem großen Modernisierungsschub – und doch geht es nicht darum, den Park neu zu erfinden, sondern seine bewährte Idee zeitgemäß weiterzuführen.

In der jüngsten Gemeinderatssitzung wurde die Neukonzeption des Tierparks vorgestellt, die in den kommenden Jahren Schritt für Schritt umgesetzt werden soll. Im Mittelpunkt stehen mehr Tierwohl, ein starkes pädagogisches Konzept, attraktive Aufenthaltsbereiche für Besucherinnen und Besucher sowie gute Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten im Park. Wichtig ist auch: Der Tierpark bleibt während der Umbauphase offen und weiterhin kostenlos zugänglich, die Veränderungen werden im laufenden Betrieb umgesetzt und regelmäßig überprüft.

14.03.2026 in Gemeinderatsfraktion

Abschlussbericht zum Fußverkehrskonzept – Dokument mit umfangreichem Datenmaterial

 

Der Entwicklungsprozess zum Fußverkehrskonzept begann 2023. Im Weiteren mit der Fußverkehrsstrategie, dem 10-plus-10-Punkte-Programm, das 2024 im Ausschuss beraten und dem Gemeinderat zur Beschlussfassung empfohlen wurde. Diese Strategie bildete die Grundlage für das Gesamtkonzept, das im Verlauf sinnvoll angepasst und weiterentwickelt wurde.

Nach dem Zwischenbericht im Dezember 2024, der bereits erste Ergebnisse der Öffentlichkeitsbeteiligung und Schlüsselmaßnahmen enthielt, folgten 2025 die Offenlage sowie ergänzende Formate wie öffentliche Bürger-Workshops, Online-Dialoge und die Beratung im Arbeitskreis Nahmobilität. Ein sichtbares Ergebnis dieser Phase war der recht erfolgreich umgesetzte Verkehrsversuch „Sommerstraße“ in der östlichen Hauptstraße, der auf große positive Resonanz stieß.

Für die SPD-Fraktion bleibt jedoch wichtig, dass künftig alle Verkehrsteilnehmer – Fußgänger, Radfahrer und Autofahrer – gleichermaßen berücksichtigt werden. Positiv hervorzuheben ist, dass aufgrund von Rückmeldungen aus Bürgerschaft und Fachbehörden die Rennbahnstraße und Bleichstraße nachträglich als Nebenrouten in die Konzeption mit aufgenommen wurden. Dies findet unsere Zustimmung.

02.03.2026 in Gemeinderatsfraktion

SPD-Fraktion: Hitzeschutzanpassungen notwendig

 

Hitze kann krank machen. Hier im Südwesten Deutschlands trifft uns der Klimawandel ganz besonders mit Hitze. Statistisch gab es vor 40 Jahren nur 4 Tage im Jahr mit Temperaturen über 30°C (sogenannte Hitzetage). Mittlerweile sind es 14 Hitzetage, 2 Wochen im Jahr.  In 40 Jahren könnten es 2 Monate sein mit Temperaturen über 30°C in Walldorf, wenn wir weiter so CO2 emittieren.

Die Variabilität in Baden-Württemberg ist hoch. Vor 20 Jahren, also 2005, hatten wir sogar 27 Hitzetage in der Region. Es war das erste Jahr meiner Tochter am Schulzentrum. Damals veranlasste der Elternbeirat Temperaturmessungen in den Klassenzimmern, was damals noch nicht automatisiert war. 2022 waren es 22 solcher Tage, aber 2021 auch nur 6 davon. Hitze betrifft uns, ist aber auch von Jahr zu Jahr sehr unterschiedlich.

Das Problem liegt auf der Hand. In Schulen, Kitas und Pflegeheimen muss die Stadt handeln. Auch als Arbeitgeber muss sie handeln, denn der Arbeitsschutz gibt klare Grenzwerte: Ab 26°C sollen Maßnahmen zum Schutz vor Hitze ergriffen werden.

22.02.2026 in Ortsverein

SPD Walldorf und SPD Wiesloch laden gemeinsam zur 1. Rote Kino Matinee

 

Wir widmen uns mit dem gemeinsamen Jahresempfang dem Thema Frauenrechte und Meinungsfreiheit und laden Interessierte am Sonntag, den 1. März um 11:00 Uhr herzlich zur 1. Rote Kino Matinee in den Luxor-Filmpalast Walldorf ein. Gezeigt wird das Filmdrama ‘Lolita lesen in Teheran‘ von Eran Riklis. Erzählt wird die Geschichte einer Literaturdozentin im postrevolutionären Teheran, die mit sieben ihrer Studentinnen eine Art Buchclub gründet, in dem sie im Iran verbotene westliche Literatur-Klassiker lesen. Die israelisch-italienische Koproduktion basiert auf den gleichnamigen Memoiren von Azar Nafisi und feierte im November 2024 beim Tallinn Black Nights Film Festival ihre internationale Premiere. In Deutschland startete der Film am 20. November 2025. Nach dem gemeinsamen Kinoerlebnis wird es Gelegenheit geben auch im Blick auf den internationalen Frauentag am 8. März Frauenrechte und Meinungsfreiheit in unterschiedlichen politischen Systemen zu diskutieren. Der Eintritt ist frei und der Einlass erfolgt ab 10:50 Uhr.

19.02.2026 in Unterwegs von Xenia Rösch

SPD-Landtagskandidatin Xenia Rösch besucht die Lebenshilfe in Sandhausen

 
Im Gespräch über die Lebenshilfe.

Die SPD-Landtagskandidatin Xenia Rösch besuchte gemeinsam mit dem Sandhäuser SPD-Fraktionsvorsitzenden Thorsten Krämer den Werkstatt-Standort der Lebenshilfe in Sandhausen. Ziel des Besuchs war es, einen direkten Einblick in die praktische Umsetzung von Inklusion am Arbeitsmarkt zu gewinnen und über die aktuellen Herausforderungen sozialer Einrichtungen in der Region zu sprechen.

19.02.2026 in Gemeinderatsfraktion

Kommunale Krisenvorsorge in Walldorf

 

In den Beratungen zum Thema „Kommunikation über Satelliten im Krisenfall“ und ob diese dann, so die Antragsteller, dann auch für alle Bürger verfügbar sein müsse, nahm für die SPD Fraktion Stadtrat Schick Stellung.

„Einsätze sind vorzubereiten – und Haben war schon immer besser als Brauchen.“

Im Katastrophe-/Krisenfall sei die behördenübergreifende Kommunikation entscheidend und von höchster Bedeutung, um Handlungsfähigkeit und Koordination auch dann sicherzustellen, wenn gewohnte Kommunikationswege an Grenzen stoßen.

Walldorf habe diese Fähigkeit bereits in Abstimmung mit anderen Behörden durch die Beschaffung geeigneter Systeme umgesetzt, was die bereits vorhandene Ebene des BOS-Digitalfunks („Einsatzfunk“) zusätzlich stärke.