23.07.2021 in Woche für Woche von Daniel Born MdL

Die Freitagspost: Erinnerung an die Ermordeten von Utoya

 

In der heutigen Freitagspost erinnert Daniel an den rechtsterroristischen Anschlag auf das Sommercamp der norwegischen sozialdemokratischen Jugendorganisation AUF vor zehn Jahren.

Diskutieren, singen, feiern, die Natur erleben – sich vielleicht sogar verlieben. Zu unserer sozialdemokratischen Bewegung gehören die Sommercamps der Jugendlichen. Wir in Deutschland kennen diese von den Jusos, der AWO, den Naturfreunden und natürlich den Falken. Es gibt eine besondere Verbindung zwischen uns Sozialdemokrat*innen – die Überzeugung, dass eine gerechte Welt und eine inklusive Gesellschaft erarbeitet werden müssen und können. Dass Freiheit und Solidarität unser Weg sind und die Zukunft unsere Freundin ist. Wer einmal am Lagerfeuer „Bella ciao“ gesungen hat, weiß, was ich meine.

16.07.2021 in Woche für Woche von Daniel Born MdL

Die Freitagspost: Un’estate italiana, eine Wiederholung und die Solidarität

 

In der heutigen Freitagspost schreibt Daniel über Italien, über das Jahr 2020 und über die Solidarität.

Vielleicht wird kein Lied die Spielregeln ändern. Aber ich will es so leben, dieses Abenteuer, grenzenlos und mit Herzklopfen bis zum Hals.

So eine Zeile aus dem Lied „Un‘estate italiana“, welches am Wochenende voller Leidenschaft von den vielen Fans der italienischen Nationalmannschaft gesungen wurde. Und da schrieb mir diese Woche eine ganz fleißige Leserin meiner Freitagpost, dass ich genau vor einem Jahr über diesen Song eine Post geschrieben habe. Dabei habe ich mich wieder erinnert, dass dies 2020 die Freitagspost war, die am meisten angeklickt, weitergeleitet und kommentiert wurde. Und deshalb – weil es ja mit dem Double aus ESC- und Europameisterschafts-Sieg jetzt wirklich ein italienischer Sommer ist – gibt es zum ersten Mal seit 2015 eine Wiederholung. Hier noch einmal die Freitagspost vom 10. Juli 2020:

09.07.2021 in Woche für Woche von Daniel Born MdL

Die Freitagspost: Wie die Verfassung geschützt werden kann

 

In der heutigen Freitagspost schreibt Daniel über die Gefahren, die von Verfassungsfeinden ausgeht, und über die Lösungen. Zudem freut sich Daniel, dass Präsenzveranstaltungen wieder möglich sind.

Heute schreibe ich Ihnen und Euch bevor es nach Herrenberg geht – ich werde dort bei der VHS-Jahrestagung auf dem Podium zum Thema „Volkshochschulen in der Pandemie“ diskutieren. Am Mittwoch war ich in Esslingen beim Landesverband der Kommunalen Wohnungsbauunternehmen Teilnehmer einer Podiumsrunde. Diese Diskussionsrunden sind wichtig, um für unsere Positionen zu werben und sie gehören zur Arbeit dazu. Es macht Spaß, dass dieser Teil meiner Arbeit wieder stattfinden kann – und zwar nicht nur als Online-Kachel, sondern ganz persönlich.

Ich möchte nicht sagen, dass solche Diskussionsrunden in einem Elfenbeinturm stattfinden. Im Gegenteil: es ist ja ein fachlich hochkompetentes Publikum. Da kann man nicht irgendwie rumschwurbeln, sondern muss ganz konkret, präzise und schlüssig argumentieren. Aber natürlich ist es ein sehr geschützter Raum der demokratischen Debatte.

02.07.2021 in Woche für Woche von Daniel Born MdL

Die Freitagspost: Kein Sommermärchen, Wählen ab 16 und Pizza

 

In der heutigen Freitagspost schreibt Daniel über die EM, die Pandemie und über den Antrag der SPD-Fraktion im Landtag von Baden-Württemberg, das Wahlrecht mit 16 zu ermöglichen.

2006 war das Sommermärchen, Jahr 1 der großen Koalition und Jogi Löw wurde Bundestrainer. Vor allem letzter Fakt war in dieser Woche – aus guten Gründen – Thema. Aber 2006 wurde auch eine Generation geboren, von der wir noch viel hören werden – und auch schon viel gehört haben. Gemeinsam mit ihren ein paar Jahre früher und später geborenen Generationsgenoss*innen haben sie uns nicht nur alle wachgerüttelt was den Klimaschutz angeht. Sie haben auch während der Pandemie, als ihre Schulen, Vereine und Treffpunkte geschlossen waren, Durchhaltevermögen, Vernunft und eine riesige Bereitschaft zur Solidarität gezeigt.

25.06.2021 in Woche für Woche von Daniel Born MdL

Die Freitagspost: LSBTTIQ-Rechte sind Menschenrechte und Menschenrechte sind LSBTTIQ-Rechte

 

In der heutigen Freitagspost schreibt Daniel über das Fußballspiel am Mittwoch und den Streit mit der UEFA. LSBTTIQ-Rechte sind Menschenrechte und Menschenrechte sind LSBTTIQ-Rechte: Dieser Satz gilt.

Wenn sich die anderen nicht benehmen können, antworten wir mit Anstand. Ich gebe zu: Der Satz klingt im Deutschen nicht wirklich cool. Michelle Obama hat diesen Satz geprägt und nur in der englischen Sprache entfaltet er seine ganze Kraft, Würde und Souveränität: „When they go low, we go high.“

Aber vorgestern ist in Deutschland dieser Satz zu einer Geste verwandelt worden. Der Streit mit der UEFA um die Regenbogenbeleuchtung der Allianz-Arena hat gezeigt, wie stark und gefestigt die Vielfalt in unserem Land ist. Aber nicht nur das. Natürlich haben wir alle mit dem Regebogen auch ein Zeichen gegenüber der ungarischen Regierung gesetzt. Von dieser Regierung ist ein Gesetz durchgepeitscht worden, dass die Mitglieder der LSBTTIQ-Gemeinschaft diskriminiert und nichts anderes als einen psychischen Gewaltakt gegenüber schwulen, lesbischen und transsexuellen Jugendlichen darstellt.

18.06.2021 in Woche für Woche von Daniel Born MdL

Die Freitagspost: Von Wundern auf einer Dachterasse

 

In der heutigen Freitagspost berichtet Daniel über die aktuellen Entwicklungen in Israel und über seine persönlichen Erfahrungen, die er vor einigen Jahren vor Ort sammeln konnte.

Von David Ben-Gurion stammt das Zitat: „Wer nicht an Wunder glaubt, ist kein Realist.“

Vor einigen Jahren konnte ich bei einer Israel-Reise dabei sein, die unser damaliger Bundestagskandidat Stefan Rebmann organisiert hatte. Auf dieser Reise sind Freundschaften entstanden, die so tief und fest sind – auch wenn man sich manchmal Monate nicht sieht – dass allein schon dies einem Wunder gleichkommt.

Einer der eindrücklichsten Momente der Reise war der Besuch im Willy-Brandt-Center in Jerusalem. Es wurde 1996 als Zentrum der Begegnung und Verständigung zwischen jungen Menschen aus Israel, den palästinensischen Autonomiegebieten und Europa ins Leben gerufen. Heute dient es für viele zivilgesellschaftliche Kräfte, Jugendorganisationen, Gewerkschaften und friedensorientierte Parteien als wichtiger Ort des Dialogs. Träger des WBC ist der Willy-Brandt-Zentrum e.V. mit Sitz in Berlin als Mitgliedsorganisation im Forum Ziviler Friedensdienst.

11.06.2021 in Woche für Woche von Daniel Born MdL

Die Freitagspost: Der Amateursport geht wieder los und eine rote Karte gegen Rechts

 

In der heutigen Freitagpost freut sich Daniel darüber, dass nach vielen notwendigen Corona-bedingten Einschränkungen für die Kinder und Jugendlichen der Amateursport wieder losgeht, denn Sport ist nicht nur gut für die Fitness, sondern dient auch der psychischen Gesundheit und der Kontaktpflege.

Wie wäre es, wenn alle Erwachsenen an die Kinder und Jugendlichen folgende Zeilen schreiben würden: „Danke für eure Solidarität. Ihr habt das großartig gemacht, das vergessen wir euch nie. Und jetzt legt los! Euch gehört die Welt!!!“

Was die Kinder und Jugendlichen ertragen und gemeistert haben setzt Politik zurecht unter Druck. Wie gehen wir bei sinkender Inzidenz und zunehmenden Impfquoten richtig damit um, dass die Kinder und Jugendlichen zurecht in ihrem Alltag wieder durchstarten wollen?

Eines ist klar: Da in Schulen getestet wird, ist diese Altersgruppe die prozentual am besten „durchgetestete“ Gruppe. Und genau hier haben wir als SPD-Landtagsfraktion in unseren Forderungen angesetzt: Macht endlich die Türen wieder auf, lasst Sport- und Kulturvereine wieder an den Start, denn wir haben Inzidenzentwicklungen unter jungen Menschen gut im Blick.

04.06.2021 in Woche für Woche von Daniel Born MdL

Die Freitagspost: Kenia, Jamaika, Mezzo-Mix und SPD-Rot – Farbenspiele vor einer Landtagswahl

 

In der heutigen Freitagspost schreibt Daniel über die Farbenspiele vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt und wibt dafür, in diesem Sommer darüber zu reden, warum möglichst viel SPD-Rot gut für unser Land wäre.

Am Sonntagabend wird es ab 18 Uhr wieder muntere Farbspiele geben. Bei der Wahl in Sachsen-Anhalt werden zum ersten Mal die Wähler*innen über die Fortsetzung einer Kenia-Koalition entscheiden.

Auf Youtube kann man die sogenannte Elefantenrunde zur Bundestagswahl vor 33 Jahren aufrufen. Wenn man sich die Akteure Kohl, Strauß, Ditfurth und Rau anschaut, ist es unvorstellbar, wenn einer der beiden Journalisten in die Runde eingeworfen hätte, dass diese drei Parteifamilien in einer Generation in drei Bundesländern eine gemeinsame Regierung stellen werden. Aber so ist es: in Sachsen-Anhalt, Sachsen und Brandenburg regiert „Kenia“. In Schleswig-Holstein „Jamaika“, in Hessen und Baden-Württemberg „Kiwi“, in Bayern „Mezzo-Mix“ und in Rheinland-Pfalz die „Ampel“. Dazu drei R2Gs in Berlin, Bremen und Thüringen, die „Tigerente“ in NRW und die „Groko“ in Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern und dem Saarland. Journalist*innen haben schon abgeklärt, dass eine Koalition aus SPD, CDU, Grüne und FDP dann „Simbabwe“- und eine aus SPD, CDU und FDP folgerichtig „Belgien“- oder „Deutschland“-Koalition genannt werden könnte.

28.05.2021 in Woche für Woche von Daniel Born MdL

Die Freitagspost: Ein Interview und eine Linde

 

In der heutigen Freitagspost schreibt Daniel über sein Interview in der Hockenheimer Woche und erinnert sich an seine Landtags-Linde im Gartenschaupark in Hockenheim.

240 Zeichen – so viel Platz hat man für einen Tweet bei Twitter. Und auch auf Facebook und Instagram heißt es von meinem Team immer: mach es kürzer. In dieser Woche hat die Hockenheimer Woche viel Platz eingeräumt für ein Interview mit mir. Und ich war dann auch so ehrlich, offen zu sagen, wann es mir in den Tagen nach der Landtagswahl richtig dreckig ging. Diese Woche nehme ich einfach dieses Interview in die Freitagspost – mit viel mehr als 240 Zeichen.

Hockenheimer Woche (HW): Ist die korrekte Anrede jetzt Herr Präsident oder Herr Vizepräsident?
Born: Wie wäre es mit Herr Born? Mir geht es nicht so sehr um Anreden als vielmehr um politische Inhalte. Aber im Landtag selbst wird das streng gehandhabt. Da müssen mich die Abgeordneten und die Regierungsmitglieder, wenn sie ihre Reden halten und ich die Sitzung leite, mit „Herr Präsident“ ansprechen.

21.05.2021 in Woche für Woche von Daniel Born MdL

Die Freitagspost: Wir wollen ein enkelgerechtes Baden-Württemberg

 

In der heutigen Freitagspost schreibt Daniel über Winfried Kretschmanns Regierungserklärung und die Erwiderung von Andreas Stoch, dem Vorsitzenden der SPD-Fraktion:

Jetzt ist der Landtag in den alltäglichen Arbeitsmodus übergegangen. In dieser Woche hielt Ministerpräsident Kretschmann seine Regierungserklärung und gestern bewerteten die Parlamentsfraktionen die Regierungsbildung. Unser Partei- und Fraktionsvorsitzender Andreas Stoch brachte dabei die Kritik unserer Fraktion mit einer präzisen Formulierung auf den Punkt: „Wir wollen keine enkelgerechte Haushaltspolitik. Wir wollen ein enkelgerechtes Land.“ Ich möchte gerne die Freitagspost nutzen, um Ihnen und euch einen größeren Auszug von Andreas' Rede im Wortlaut zu schicken:

Die entscheidende Frage ist doch: Wird diese Regierung dem akuten Handlungsdruck gerecht, der ja ohne Zweifel besteht und den Ministerpräsident Kretschmann in seiner Regierungserklärung auch dargelegt hat? Dagegen spricht, dass die grün-schwarze Regierung in den vergangenen 5 Jahren trotz voller Kassen in vielen zentralen Bereichen nichts bewegt hat, weil man sich im Klein-Klein der Umsetzung ständig verhakt hat und mit Wonne seine ideologischen Streitigkeiten ausgetragen hat. Und dagegen spricht nun, dass diese Koalition mit Verweis auf die leeren Kassen darauf hinweist, dass man all die tollen und wichtigen Projekte aus dem Koalitionsvertrag ja erst dann wieder umsetzen kann, wenn wieder Geld in der Kasse sei.

Für uns Sozialdemokraten muss Politik Gesinnung und Gestaltung verbinden. Wer ohne den Kompass einer politischen Gesinnung gestaltet, der hat keine Werte und keine Ideale, der hat kein Ziel und deswegen auch keine Richtung. Wer aber nur mit Gesinnung Politik machen will, der wird immer nur wollen und nie etwas schaffen. Der wird es immer gut meinen und nie etwas Gutes erreichen. Das ist keine Politik, das sieht nur wie Politik aus. Es wäre deswegen auch unredlich, jetzt die Gesinnung zu kritisieren, die dem Koalitionsvertrag und dieser Regierungserklärung zugrunde liegt. Denn die Dominanz der größeren Regierungspartei ist übermächtig. Über weite Strecken gibt der Koalitionsvertrag die Wünsche der Grünen wieder, und noch einmal: Viele dieser Wünsche teilen wir.