19.12.2020 in Politik von SPD Sandhausen

Öffentlicher Personennahverkehr (ÖPNV) in Coronazeiten

 

In Corona-Zeiten eingepfercht in Bus und Bahn?
Nein danke!

In Corona-Zeiten eingepfercht in Bus und Bahn? Nein danke! Viele Rückmeldungen hat Kreis- und Gemeinderatsmitglied Thomas Schulze bereits auf seinen Aufruf in den Gemeinde-Nachrichten zur Situation im Öffentlichen Personen Nahverkehr (ÖPNV) erhalten. „Der ÖPNV ist nicht nur für die Entlastung der Straßen wichtig, sondern kann auch beim Umweltschutz - speziell im Kampf gegen die Klimaerwärmung - einen wichtigen Beitrag leisten, und zwar in doppelter Hinsicht“, erklärt Schulze.

Davon abgesehen sind zahlreiche Bürger/innen auf dieses Fortbewegungsmittel angewiesen, z.B. weil sie über keinen Führerschein verfügen oder sich schlichtweg kein Auto leisten können. Dazu gesellen sich diejenigen, die aus Umweltschutzgründen bewusst auf ein eigenes Auto verzichten. Zu dieser Gruppe zählt sich auch Schulze.
In Corona-Zeiten in Bussen und Bahnen die Abstände einzuhalten, erweist sich aber als schwierig, wenn man in den Stoßzeiten in eben diesen eingepfercht sein muss. Wer nicht unbedingt davonabhängig ist, weicht wieder auf das Auto aus, so die Befürchtung der SPD. Die SPD-Kreistagsfraktion hat deshalb im Landratsamt nachgefragt wie die Situation dort aussieht. Zur Antwort hat sie erhalten, dass sogenannte Verstärkerbusse eingesetzt werden, um die Situation zu entspannen. Aufgrund dieser Auskunft wollte der SPD-Fraktionssprecher erfahren, ob diese Busse ausreichen und hat daher über die Gemeinde-Nachrichten die Bitte um Rückmeldung gestartet. Die Erkenntnisse werden anschließend an die zuständigen Stellen im Landratsamt weitergeleitet. Bereits jetzt liegen interessante Erkenntnisse vor, weshalb Schulzeseinen Aufruf erneuert, um noch mehr Erfahrungsberichte zu sammeln. Er kann kontaktiert werden unter 06224/83306 oder thomas.schulze.spd@web.de.

28.10.2020 in Politik von SPD Sandhausen

Öffentlicher Personennahverkehr (ÖPNV) in Coronazeiten

 

Abstand halten und Alltagsmasken aufsetzen - das sind die Gebote der Stunde. Aber wie kann man sieeinhalten in überfüllten Bussen und Bahnen? Einige haben die Möglichkeit der 'Abstimmung mit den Füßen' und steigen auf das Auto um. Aus Umweltschutz- und verkehrstechnischen Gründen leider nicht optimal, aber will man es den Menschen in diesen Zeiten verdenken? Die wenigsten werden in der kalten Jahreszeit auf das umweltfreundliche Rad umsteigen wollen oder können. Es gibt also viele, die auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen sind. Viele, die keine andere Möglichkeit haben, um zur Arbeit, zur Schule oder zum Arzttermin zu kommen.

„Wir von der SPD-Kreistagsfraktion haben deshalb beim Landratsamt nachgehakt, ob es die Möglichkeitvon Verstärkerbussen gibt“, berichtet Kreistagsmitglied Thomas Schulze. Selbstverständlich hat man die Auslastung verschiedener Buslinien im Rhein-Neckar-Kreis geprüft, so die Antwort des Landratsamtes. Im Fokus standdabei der Schülerverkehr. Unter anderem wurden auch die für Sandhausen relevanten Linien 720 und 721 unter die Lupe genommen. Nach Kenntnis der SPD werden seitdem 21. Oktober auf der Linie 721 Verstärkerbusse eingesetzt. Die Linie 720 wurde in Bezug auf den Schülerverkehr als 'unkritisch'eingestuft. Ist das tatsächlich der Fall? Wenn Sie als SandhäuserÖPNV-Nutzer einen anderen Eindruck haben, dann lassen Sie es uns wissen. Ihr Ansprechpartner: Thomas Schulze (Tel. 06224/83306)

10.10.2020 in Politik von SPD Sandhausen

Ein Leben für das Wohl der Allgemeinheit

 

Die SPD Sandhausen trauert um Martin Hambrecht. Ein erfülltes Leben ist nach 91 Jahren zu Ende gegangen, ein Stück Sandhausen ist nicht mehr.

Martin Hambrecht war Sandhäuser Urgestein – hier wurde er 1929 in der Großen Ringstraße geboren, hier ist er aufgewachsen, hier hat er gelebt, hier war er 37 Jahre lang von 1962-1999 Gemeinderat. Er hatte bei jeder Gemeinderatswahl die meisten Stimmen, denn man wusste: Martin kümmert sich, Martin packt an, „unser Martin“ macht das. Außerdem war er 26 Jahre als Kreisrat aktiv.

Aus einer sozialdemokratischen Familie stammend, hat er immer für Gerechtigkeit und Solidarität gekämpft. Mitten im zweiten Weltkrieg begann er 1943 seine Ausbildung bei der Schnellpresse. Nach dem Krieg trat er in die Gewerkschaft ein und wurde gleich zum Vertrauensmann gewählt. Ab dem Jahr 1953 bis zu seinem Ruhestand 1989 war er Betriebsrat, davon 26 Jahre Vorsitzender und stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender. Er hat die Heidelberger Druckmaschinen AG bei ihrem Wachstum von 350 zu über 6000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern begleitet und dabei immer für die Belange der Beschäftigten gekämpft. Er organisierte 1963 den ersten Streik in Baden-Württemberg nach dem Ende des zweiten Weltkriegs, erreichte hohe Lohnsteigerungen, kämpfte für Überstundenvergütungen, Weihnachtsgeld, gute Arbeitsbedingungen und vieles mehr. Berühmtheit erlangte auch seine Faust – mit ihr gab er das Zeichen, dass ein Streik nötig war um für bessere Arbeitsbedingungen zu sorgen. Die Belegschaft hatte so viel Vertrauen, dass ein solches Zeichen genügte. Nur folgerichtig, dass er für die IG Metall auch in der Tarifkommission Nordwürttemberg-Nordbaden tätig war.

Gerechtigkeit war eines seiner großen Themen, nicht nur bei der Arbeit oder im Gemeinderat. Und immer war Martin Hambrecht bereit, dort ehrenamtlich tätig zu werden, wo Gerechtigkeit ein Thema war. So war er 30 Jahre lang ehrenamtlicher Richter am Arbeitsgericht Mannheim. Er war Versichertenältester bei der LVA und bot auch mit über 80 Jahren noch Rentensprechstunden im Rathaus Sandhausen an. Er setzte sich als Vorstand bei der AOK Heidelberg dafür ein, dass eine Zweigstelle in Sandhausen geschaffen wurde. Martin Hambrecht war immer da, wenn Menschen ihn brauchten, setzte sich jederzeit für die Belange anderer ein. Trotz dieser zahlreichen Aktivitäten hat er sich für seinen Arbeitergesangsverein Sängerbund immer Zeit genommen – lange auch als Vorsitzender.

Für sein soziales Engagement und für seinen unermüdlichen Einsatz wurde Martin Hambrecht hoch geehrt: Schon 1985 wurde ihm das Bundesverdienstkreuz am Bande verliehen. 1989 erhielt er die Bürgermedaille in Gold, 1994 den Ehrenring sowie 1998 das Ehrenbürgerrecht der Gemeinde. Ebenfalls 1998 erhielt der Ehrenbürger Sandhausens die Ehrennadel des Gemeindetags in Gold. 1999 wurde er mit der Willy-Brandt-Medallie der SPD ausgezeichnet.

Neben all seinem Engagement für die Allgemeinheit war Martin Hambrecht aber auch Ehemann, Vater, Groß- und Urgroßvater. Wir wünschen seiner Familie in ihrer Trauer viel Kraft und möchten tief berührt unser Beileid und unser Mitgefühl aussprechen.

Seiner Autobiographie (erschienen 2001) hatte er den Titel ‚Mein Leben für das Wohl der Allgemeinheit‘ gegeben. Martin Hambrecht hat in der Tat ein Leben für das Wohl der Allgemeinheit geführt. Wir sind ihm sehr dankbar und werden ihn in ehrenvoller Erinnerung behalten.

28.05.2019 in Politik von SPD Sandhausen

Kommunalwahl 2019

 

Liebe Bürgerinnen und Bürger von Sandhausen,


das vorl
äufige Endergebnis der Gemeinderatswahlen liegt vor. Wir haben sechs Gemeinderäte in unserer Fraktion. Wieder geschafft haben es Thomas Schulze, Jürgen Rüttinger, Inge Maaßberg und Jonas Scheid. Wir dürfen zwei neue Gemeinderäte in unserer Mitte willkommen heißen, Thorsten Krämer und Xenia Rösch. Erste Nachrückerin  Frau Dr. Irina Müller. Leider hat es unser Matthias Horn nicht mehr geschafft, er war sehr wertvoll für den Gemeinderat, hiermit möchten wir uns für seine Tätigkeit herzlich bedanken.
Bedanken m
öchten wir uns bei denen, die nicht mehr angetreten sind: bei Frieder Flory, bei Werner Berger und Günter Köhler. Sie haben den Gemeinderat lange mitgeprägt und ihm ein Gesicht für die Sandhäuser SPD gegeben. Ein ganz herzliches Dankeschön für jahrelanges Einbringen, ohne große Gegenleistung. Im Kreistag hat Thomas Schulze das beste Ergebnis für die SPD Sandhausen bekommen.

Die Europawahl ist ein Desaster. Dazu wurde sich in der großen Presse genügend ausgelassen.

Jetzt heißt es für den Einzelnen, den Sieg zu genießen und den Frust abzuschütteln das es hätte besser laufen können. Wir wollen jetzt nach vorne zu schauen und gute Arbeit machen. In diesem Sinne ein ganz herzliches Dankeschön an Alle die uns unterstützt haben.

Bei drei Menschen möchte ich mich noch ganz besonders bedanken, dies wäre Christoph Göckel, der uns hervorragende Bilder gemacht hat ohne sie uns in Rechnung zu stellen.
Jonas Scheid, der uns ein gro
ßartiges Prospekt, einen tollen Flyer die Vorlage für die Anzeige und die Plakate für unseren Wahlkampf alles aus einem Guss und mit einem Wiedererkennungswert gestaltet hat. Auch er hat dies ehrenamtlich gemacht ohne einen Cent zu nehmen und uns zur Verfügung gestellt hat.
Als drittes m
öchte ich mich bei Frieder für die grandiose Anzeige bedanken, indem er für uns Kandidaten geworben hat. Jetzt können wir mit den sechs gewählten großartigen Gemeinderätinnen und Gemeinderäten loslegen und zeigen was wir können. Dabei hoffen wir auch weiterhin auf die Unterstützung aller Kandidatinnen und Kandidaten. Zusammen sind wir stark und wollen eine "Klare Kante" für Sandhausen zeigen.

Thorsten Krämer,

Vorsitzender SPD Sandhausen

Unsere politischen Positionen für Sandhausen!

 

18.05.2019 in Politik von Daniel Born MdL

Kita-Gebühren: Born und Abraham pochen auf Landesfinanzierung

 

Landtagsabgeordneter Daniel Born und der Vorsitzende der Schwetzinger SPD, Simon Abraham, sprechen sich in einer gemeinsamen Erklärung für die Abschaffung der Kita-Gebühren aus.

Schwetzingen. „Die Kitas sind heute viel mehr als die reine Betreuung von Kleinkindern. Kitas sind Bildungseinrichtungen für die Jüngsten, Familienzentren und Lebensräume - und müssen als solche gestaltet und wahrgenommen werden. Für uns ist klar: Bildung muss gebührenfrei sei. Von der Kita, über die Schule und hin zu Ausbildung, Studium und Meisterbrief“, sind sich der SPD-Landtagsabgeordnete und Sprecher für frühkindliche Bildung, Daniel Born, und der Vorsitzende der Schwetzinger SPD, Simon Abraham, einig.

07.07.2016 in Politik von Daniel Born MdL

Daniel Born MdL: „Der Vielfalt in Baden-Württemberg auch in der Opposition eine Stimme geben“

 

Stuttgart. Die SPD-Landtagsfraktion hat Daniel Born zum queerpolitischen Sprecher gewählt. Der 40-jährige Jurist, der auch Sprecherfunktionen im Wirtschafts- und im Bildungsausschuss hat, freut sich auf die Aufgabe in der neugeschaffenen Position: „Die SPD hat in den letzten fünf Jahren im Regierungshandeln bewiesen, dass sie gemeinsam mit der Community politische Bannerträgerin für Vielfalt in Baden-Württemberg ist. Nun muss sie in der Opposition darauf achten, dass es keine Rückschritte im Bereich Akzeptanz und Gleichberechtigung gibt.“ 

20.05.2016 in Politik von SPD Sandhausen

Vorsicht bei TTIP!

 

Alle Welt redet darüber und ganz viele haben ein ungutes Gefühl dabei.
Doch um was geht es eigentlich bei TTIP? Damit beschäftigte sich auch die SPD Sandhausen.

17.11.2015 in Politik von SPD Sandhausen

SPD Sandhausen trauert um Helmut Schmidt

 

Wir verneigen uns vor der Lebensleistung von Helmut Schmidt. Er lebte für die Politik und die Aufklärung der Bürgerinnen und Bürger. Er hat sich um unser Land und seine Partei verdient gemacht.
Er hat sich immer dagegen gesträubt, ein Vorbild zu sein. In diesen Stunden des Abschieds wird uns allen jedoch sehr bewusst, wie viel wir ihm zu verdanken haben und was nachfolgende Generationen von ihm lernen können: Wille zur Übernahme politischer Verantwortung, Engagement für das öffentliche Wohl, wo nötig, unbeugsame Haltung auch wider den Zeitgeist, Unbeirrbarkeit in der Umsetzung von politischen Zielen. Leidenschaft in der Sache, aber Augenmaß und Gelassenheit im Handeln, Treue zu den als vernünftig erkannten ethischen Prinzipien und zum eigenen Gewissen.

18.02.2014 in Politik von Daniel Born MdL

Daniel Born besucht Gemeinschaftsunterkünfte in Schwetzingen

 

Schwetzingen. Daniel Born hat die Gemeinschaftsunterkünfte für Asylbewerber auf dem Areal der früheren Kilbourne-Kaserne besucht. "Mir vor Ort ein Bild machen und mit den Bewohnern und den haupt- und erhrenamtlichen Mitarbeitern ins Gespräch kommen. Das ist mir wichtig an diesem Termin", so der 38-jährige SPD-Politiker.