19.03.2022 in Allgemein von SPD Sandhausen

Mitgliederversammlung

 

Liebe Genossinnen und Genossen,

zur diesjährigen Jahreshauptversammlung lade ich Euch herzlich ein. Bitte achtet auf die Abstände und die Hygienevorschriften und tragt eine FFP2 Maske.

Als Tagesordnung für die Mitgliederversammlung schlage ich vor:
1. Begrüßung
2. Konstituierung (Tagesordnung, Sitzungsleitung, Niederschrift)
3. Rechenschaftsbericht des Vorsitzenden
4. Kassenbericht und Bericht der Kassenprüfer
5. Aussprache zu TOP 3+4, Entlastungen
6. Antrag: Einführung einer Doppelspitze (eine Frau, ein Mann)
7. Folgende Posten werden gewählt: Vorstand (evtl. Doppelspitze), Stellv. Vorsitzende*n, Kassierer*in, Pressewart*in, Schriftführer*in, bis zu 5 Beisitzer*innen, Delegierte zum Kreisparteitag
8. Bildung einer Wahlkommission
9. Wahlen
10. Verschiedenes

Anträge an die Vollversammlung müssen bis 24 Stunden vor Versammlungsbeginn beim Vorsitzenden vorgelegt sein. Antragsberechtigt ist jedes Mitglied des Ortsvereins (§6 Abs. 5 der Ortsvereinssatzung).

Solidarische Grüße
Thorsten Krämer

 

07.11.2021 in Allgemein von SPD Sandhausen

St. Martin in Sandhausen

 

Leider ist es auch in diesem Jahr nicht möglich den traditionellen St. Martins-Umzug in Sandhausen durchzuführen. Das aktuelle Infektionsgeschehen gerade bei den Kindern lässt solche Veranstaltungen leider nicht zu. Zum Glück können die Kindergärten innerhalb der Gruppen kleinere Veranstaltungen anbieten und die Kinder ihre gebastelten Laternen in der Dunkelheit leuchten lassen. Doch der in der Vergangengheit immer mit viel Einsatz vom Verkehrs- und Heimatverein Sandhausen angebotene große Umzug wird uns fehlen.

Sicher werden wieder viele Kinder mit ihren Eltern und Großeltern in den Tagen um den 11. November Spaziergänge mit Laternen durch Sandhausen unternehmen. Vielleicht können ja auch dieses Jahr viele von uns Fensterbilder und Kerzen in die Fenster stellen – dann haben die Kinder etwas zu entdecken und sehen in einer Zeit der Einschränkungen viele Lichter.

02.10.2021 in Allgemein von SPD Sandhausen

Die SPD ist zurück!

 

Die SPD ist zurück! Und das in mehrerer Hinsicht. Erst einmal ist es schön, dass wir endlich wieder hier in den Gemeindenachrichten informieren und über Themen berichten können, die uns als SPD Sandhausen bewegen. Vor Wahlen ist den Parteien in Sandhausen für einen langen Zeitraum nicht gestattet an dieser Stelle zu berichten und in einem Jahr mit Landtags-, Bürgermeister- und Bundestagswahl führt das dazu, dass wir einen Großteil des Jahres an dieser Stelle nicht veröffentlichen können. Da freut es uns, dass jetzt die Zeit der Wahlen erst einmal vorbei ist und die konkrete politische Arbeit wieder den Ton angibt.

Was uns aber natürlich ganz besonders freut sind die Bundestagswahlergebnisse hier vor Ort in Sandhausen. Die SPD ist wieder stärkste Partei in Sandhausen und auch unser Direktkandidat Lars Castellucci hat in Sandhausen die Wahl gewonnen. Unser Ortsvereins- und Fraktionsvorsitzende im Gemeinderat Thorsten Krämer: „Ich habe mich sehr für Lars Castellucci und Olaf Scholz gefreut. Im Wahlkreis hat es sogar fast für das Direktmandat gereicht und die Ergebnisse zeigen klar, dass Deutschland Olaf Scholz als Bundeskanzler will“.

Wir bedanken uns bei allen unseren Wählerinnen und Wählern und wir freuen uns besonders, dass die Wahlbeteiligung in Sandhausen bei fast 80% lag. Demokratie lebt vom Mitmachen!

23.04.2021 in Allgemein von SPD Sandhausen

Bürgermeisterwahl - für Wangler!

 

Timo Wangler - ein Kandidat von drei Fraktionen

Die SPD ist nach dem ersten Wahlgang kämpferisch und optimistisch. Wir glauben, dass wir jetzt durch ein Bündeln der progressiven Kräfte, einen Bürgermeister Timo Wangler stellen können, der uns politisch und als Mensch näher ist als Hakan Günes.  Wir sind willens, etwas zu verändern! Wir werben mit der Person Timo Wangler und den Themen, die uns wichtig sind. SPD, die GAL und FDP stellen sich hinter Timo Wangler, außerdem die bisherige Kandidatin Petra Weiß sowie Jürgen Rüttinger.

Die erste Runde ist an Hakan Günes gegangen. Wir sind weiterhin sehr vom Kandidaten Timo Wangler überzeugt und hoffen, dass er im zweiten Wahlgang mit vereinten Kräften gewählt wird. Es wird Zeit, dass unser Rathaus neuen Schwung bekommt. Bei einem Kandidaten Hakan Günes, langjähriges Mitglied der CDU-Fraktion, befürchten wir ein "Weiter so". Wir sind überzeugt, dass Timo Wangler durch seine Berufserfahrung und seine menschliche Reife den kommenden Aufgaben besser gewachsen ist. In vielen Gesprächen waren ihm die Kooperation mit dem Gemeinderat sowie das stärkere und frühere Einbeziehen des Rates wichtig.

Wir möchten an einigen Punkten festmachen, warum wir Timo Wangler für den besseren Kandidaten halten:

  • Versöhnung: nach der Wahl geht die Arbeit los, dann gilt es, alle wieder an einen Tisch zu bringen, um für die gemeinsame Arbeit im Rathaus zu begeistern. Ein Mensch wie Timo Wangler, mit viel Lebenserfahrung, ist dafür optimal. Er ist für uns derjenige, der mit allen Fraktionen arbeiten kann. Es muss wieder versöhnt werden und es müssen Gemeinsamkeiten gesucht werden.
  • Glaubwürdigkeit und Erfahrung: Hakan Günes ist schon in der zweiten Periode Gemeinderat, es verwundert doch sehr, was er alles verändern möchte. Er hätte doch als Mitglied von seiner Fraktion schon vieles anstoßen und umsetzen können. Leider kam hier wenig. Ist es klug, wenn jemand während seiner Ausbildung schon das höchste Amt der Kommune übernimmt? Hängen Verständnis für den Bereich Jugend und Senioren nicht auch von der persönlichen Lebenssituation ab?
  • Echte Sandhäuser: wer ist das? Seit wann muss man dazu bei uns wohnen und leben? 
  • Transparenz und Bürgerbeteiligung: es ist nach wie vor ein Ärgernis, dass wir Themen oft sehr spät und schon ausgearbeitet von der Verwaltung bekommen. Es bleibt oft wenig Zeit zur Recherche und zur Absprache mit den anderen Fraktionen. Oft muss man entscheiden wie vorgeschlagen, meist ein Kompromiss, oder man lehnt ab und hat dann viel Arbeit der Verwaltung in den Sand gesetzt. Gute Lösungen sehen anders aus. Bei vielen Themen sollte man auch die Öffentlichkeit früher einbeziehen. Das Beispiel SV Sandhausen, Jugendsportplätze, hat dies verdeutlicht. Wenn wir nicht die gemeinsame Veranstaltung zur Situation der Sportplätze in der Bücherei gemacht hätten, gäbe es den Runden Tisch vielleicht heute noch nicht.
  • Der Wald: die CDU-Fraktion hat das Thema Wald zwar auf ihrer Agenda, ist aber immer noch gedanklich dabei, das Stück neben dem SV Stadion für Fußballplätze zu nutzen.
  • Kinder und Hortbetreuung: Die CDU verkündet immer wieder, dass es um Hort und Kindergartenplätze bestens bestellt sei. Ein Teil der Betroffenen bekommt aber keinen Hortplatz, wer keinen Arbeitsplatz vorweisen kann bekommt ebenfalls keinen Hortplatz. 
  • Liegenschaften (z.B. die Grundschule): als Frischling in der SPD (2015) war das schon ein Thema. Jürgen Rüttinger hat damals mehrfach angemahnt, dass es im alten Gebäude der Grundschule kein warmes Wasser gibt, die Toilettensituation ungenügend sei und außerdem das Gebäude dringend saniert werden müsste. Auch hier hat die CDU-Fraktion, der Hakan Günes angehört, wenig unternommen. Es fehlt uns also der Glaube, dass einem Bürgermeister Günes das Thema wichtig genug ist.
  • Dorfschänke: jahrelang hat die CDU-Fraktion die Pläne von Frieder Flory und der SPD blockiert, die Dorfschänke wieder zu einem Ort der Begegnung werden zu lassen.
  • Arbeitsplätze: die SPD hat schon immer dafür gekämpft, dass Aufträge der Gemeinde so wenig wie möglich fremdvergeben werden sollen, damit Arbeiter und Angestellte einen vernünftigen Lohn erhalten und nicht von Zeitarbeitsfirmen abhängig sind. Hier könnte die Gemeinde ein klares Zeichen setzen zur Stärkung des örtlichen Handwerks.
  • Die L 600: wäre ohne die Intervention der SPD-Sandhausen möglicherweise schon zurückgebaut. Ohne die notwendige Zustimmung aus Heidelberg wäre ein Erhalt kaum möglich gewesen. Die nötigen Gespräche dazu hat federführend der SPD-Fraktionsvorsitzende Thomas Schulze geführt.
  • Thema Verkehr: schon lange wird das Thema ÖPNV von Seiten der CDU-Fraktion stiefmütterlich behandelt. Wir hätten gerne eine Verbesserung in Richtung Leimen, Walldorf und Wiesloch gehabt. Eine Anbindung an unsere Nachbargemeinden. Es ist eine Zumutung, mit dem Bus nach St. Ilgen zu kommen. Der Straßenverkehr wird immer mehr zum Problem. Das Chaos in manchen Straßen in Sandhausen ist schon jetzt offensichtlich. Es besteht vermehrt die Gefahr, dass Feuerwehr oder Krankenwägen in ihrer Arbeit behindert werden. Sogenannte "shared-space"-Konzepte und viele andere kluge Ideen können hier Abhilfe schaffen. Vielerorts lässt sich sehen, wie das klappt - nur schimpfen bringt uns nicht voran.

Dies sind nur einige Punkte, von denen wir uns erhoffen, dass sie mit Timo Wangler besser und schneller angegangen werden als mit seinem Konkurrenten Hakan Günes. Darum unser eindeutiges Votum für den 9. Mai: Ein Kreuz für Timo Wangler und Sandhausen!

Thorsten Krämer für die SPD-Sandhausen

13.01.2021 in Allgemein

WIRTSCHAFTSHILFEN – SPD MACHT DRUCK: SCHNELLER, GEZIELTER, UNBÜROKRATISCHER UNTERSTÜTZEN!

 

Der SPD-Bundestagsabgeordnete Lars Castellucci, die SPD-Landtagsabgeordneten Daniel Born und Boris Weirauch sowie die SPD-Kandidierenden für die Landtagswahl am 14. März, Andrea Schröder-Ritzrau, Jan-Peter Röderer und Sebastian Cuny hatten gemeinsam mit der SPD Rhein-Neckar zur digitalen Veranstaltung „Wirtschaftshilfen - wurde Ihnen schon geholfen oder warten Sie noch?" geladen. Schnell wurde klar, wie vielschichtig die Probleme sind, wenn es darum geht, ob und wie schnell die beschlossenen finanziellen und organisatorischen Hilfen auch tatsächlich bei den Betroffenen ankommen. Die SPD Politikerinnen und Politiker nahmen die brennendsten Fragen auf und ziehen folgendes Resümee: Am Geld liegt es grundsätzlich nicht, das Geld kommt allerdings (noch) nicht zielgerichtet oder zu langsam bei den Gewerbetreibenden an. Hier macht die SPD politisch Druck auf die zuständigen Verwaltungsbereiche.

27.12.2020 in Allgemein von SPD Sandhausen

Zum Jahreswechsel

 

Auch wenn erst der zweite Advent ist, möchten wir als SPD Sandhausen allen schon frohe Feiertage und einen guten Wechsel ins neue Jahr wünschen. Hinter uns allen in Sandhausen liegt ein herausforderndes Jahr - ein Jahr ohne Kerwe, ohne Sommertagsumzug, ohne St. Martinsfeier, ein Jahr mit monatelang geschlossenen Schulen, mit zeitweilig geschlossenen Betrieben und Geschäften. Bisher haben wir es in Sandhausen gemeinsam gut hinbekommen - lassen wir uns gemeinsam dafür sorgen, dass es im nächsten Jahr wieder aufwärts geht. Es ist nicht die Zeit für große Weihnachts- und Silvesterfeiern, wir alle müssen unsere Kontakte einschränken. Aber gerade zur Weihnachtszeit trifft viele Menschen die Einsamkeit und der Verzicht auf liebgewordene Traditionen hart. Es wäre schön, wenn wir jetzt alle etwas auf unsere Umgebung achten könnten: ein Gespräch über den Zaun, ein Anruf bei Menschen, die plötzlich still geworden sind. Vor uns liegt ein neues Jahr und wir können alle gemeinsam dafür sorgen, dass es viel besser wird, als das hinter uns liegende. Gemeinsam schaffen wir das!

Und warum schreiben wir dies schon am zweiten Advent und nicht erst dann, wenn das Jahr wirklich zu Ende geht? Im kommenden Jahr sind Landtagswahlen und damit beginnt ab der nächsten Ausgabe der Gemeindenachrichten eine Karenzzeit, in der die Parteien keine Beiträge mehr an dieser Stelle veröffentlichen dürfen. Wir informieren in dieser Zeit natürlich weiterhin im Internet auf unserer Homepage.

Frohe Weihnachten wünscht die SPD Sandhausen!

21.10.2020 in Allgemein von SPD Sandhausen

Sankt-Martinsumzug

 

Es war zu erwarten, der traditionsreiche Umzug zu St. Martin kann dieses Jahr nicht stattfinden. Aber sicher werden viele Familien mit ihren Kindern in dieser Herbstzeit Abendspaziergänge unternehmen. So kann wenigstens die eigene Laterne ausgeführt werden. Eine schöne Idee ist es in den ersten Novemberwochen Laternen oder beleuchtete Fensterbilder in die Fenster zu stellen. So können die Kinder beim Spazieren durch unseren Ort immer wieder schöne Laternen entdecken. Wir freuen uns über jeden, der mitmacht!

02.10.2020 in Allgemein von SPD Sandhausen

Tag der deutschen Einheit

 

Es ist schon über 30 Jahre her, dass in der damaligen DDR viele Menschen den Mut hatten, auf die Straße zu gehen und mit friedlichen Demonstrationen die Mauer zum Einsturz brachten. Am 3. Oktober 1990 war die Wiedervereinigung dann der Abschluss dieser „friedlichen Revolution“. Aber ein Abschluss war es nur auf der formalen Ebene - die wirkliche Einheit ist ein Prozess, der sich über viele Jahre erstreckt und noch immer andauert. Willy Brandt hat direkt nach dem Mauerfall schon gesagt, dass „wieder zusammenwächst, was zusammengehört“. Und dieses Zusammenwachsen sollten wir alle fördern und vorantreiben. 

Die stellvertretende SPD-Bundesvorsitzende Klara Geywitz, die die Wendezeit als Jugendliche erlebte, hat kürzlich gesagt: „Ich halte mir immer wieder vor Augen, wie groß das Geschenk ist, in Freiheit zu leben.“ Freuen wir uns über dieses Geschenk und bewahren es!

In den letzten Jahren hat sich rund um den Tag der Deutschen Einheit eine neue Tradition gebildet: das Einheitsbuddeln. Die Idee ist, am 3. Oktober Bäume zu pflanzen. Wenn viele Menschen einen Baum pflanzen, dann entsteht so jedes Jahr ein neuer Wald. Und gerade hier in Sandhausen wissen wir ja, wie schlecht es unseren Wäldern mittlerweile geht. Mehr Informationen über das Einheitsbuddeln finden sich im Internet unter http://tag-der-deutschen-einheit.de/einheitsbuddeln/

Traditionell feiert die SPD Sandhausen am Tag der Deutschen Einheit ein großes Fest und lädt alle Sandhäuserinnen und Sandhäuser auf den Lège-Cap-Ferret-Platz ein. In diesem Jahr ist dies leider nicht möglich - wir freuen uns aber schon auf das nächste Jahr. Als Alternative gibt es dieses Jahr eine Radtour im Rahmen des Stadtradelns. Der SPD-Ortsverein Leimen fährt die Leimbachroute von Sinsheim bis Leimen und wir fahren gerne mit! Anreise per S-Bahn um 10.34 Uhr am Bahnhof St. Ilgen-Sandhausen, Ankunft am Sinsheimer Bahnhof um 11.13. Von dort geht es dann mit dem Rad zurück.

24.08.2020 in Allgemein von SPD Sandhausen

Wie steht‘s um den Sandhäuser Wald?

 

Das wollte Andrea Schröder-Ritzrau, stellv. SPD-Kreisvorsitzende und Bewerberin für die Landtagskandidatur, von Petra Weiß, Sprecherin der Bürgerinitiative „Pro Waldschutz“ Sandhausen, wissen. Daher besuchten die SPD-Fraktionsmitglieder Thomas Schulze und Thorsten Krämer mit Andrea Schröder-Ritzrau und Petra Weiß das Waldstück neben dem Hardtwald-Stadion, das möglicherweise für zwei Sportplätze infrage kommen soll. Von Seiten der SPD ist man zuversichtlich, dass dieser Wald für die Sportplätze nicht mehr eingeplant wird. Es gibt einige Argumente für diese Zuversicht: u.a. die Ortseingangssituation sowie einige weniger invasive Alternativen, die bereits am Runden Tisch beraten wurden.

Nach wie vor ist die SPD aber auch an einer guten Lösung für die Sportlerinnen und Sportler des SV-Sandhausen und der umliegenden Vereine, dem Tennisclub und dem FC Sandhausen, interessiert. Am Runden Tisch im November werden hoffentlich der Öffentlichkeit mehrheitlich tragbare Lösungen präsentiert.

Petra Weiß erklärte ausführlich, warum man das besagte Waldstück für schützenswert hält, und wies auch auf eine demnächst stattfindende Säuberungsaktion wegen der Neophyten hin. „Unser Wald leidet nicht nur unter der zunehmenden Hitze, sondern auch unter invasiven Arten“, so Weiß. Es war zu sehen, dass die beiden im Umweltbereich sehr kompetenten Frauen Petra Weiß und Andrea Schröder-Ritzrau sich absolut einig waren – der Wald ist unbedingt schützenswert.

Ein großer Dank an dieser Stelle, dass sich Petra die Zeit für Andreas Fragen genommen hat.

07.06.2020 in Allgemein von SPD Sandhausen

Auf geht’s nach Dresden! (Teil 2)

 

Es gab ein Leben vor Corona - Auf geht’s nach Dresden!
Für den nächsten Tag stand der Besuch unserer Partnergemeinde Königswartha auf dem Programm. Direkt nach dem Frühstück ging es los. Nach rund 80 km Fahrstrecke machten wir eine Pause inmitten der Lausitzer Seenlandschaft. Diese Gegend erlebt derzeit einen besonderen Wandel, denn eine ganze Region wird vom Braunkohlerevier zum Urlaubsparadies umgewandelt. Es entwickelt sich Europas größte von Menschenhand geschaffene Wasserlandschaft mit zwei Dutzend gefluteten Seen und schiffbaren Kanälen. In der jungen Urlaubsregion kommen Radfahrer, Skater, Badegäste und Wassersportfans voll auf ihre Kosten. Natürlich wollen auch wir diese attraktive Region erkunden. Wir starteten unsere Tour in Geierswalde direkt bei den bekannten Schwimmenden Häusern. Weiter ging es zum Leuchtturm und danach zum Rostigen Nagel - eine Aussichtsplattform in 30 Metern Höhe, die über 162 Treppenstufen zu erreichen ist. Von Grosskoschen fuhren wir Richtung Kleinkoschen. Hier konnten wir dann eine der zahlreichen Seenverbindungen in Natura sehen. Wir setzten unsere Tour in Richtung Senftenberg fort.

Danach verschlug es uns in die älteste Gartenstadt Deutschlands nach Marga. Die Gartenstadt Marga, erbaut zwischen 1907 und 1915, mit ursprünglich 78 Häusern ist ein faszinierender Ort:  grüne Alleen, Gärten mit blühenden Obstbäumen, individuelle Architektur mit handwerklichen Elementen - ein Kontrast zu den tristen Mietskasernen der Fabrikarbeiter in den Großstädten jener Zeit. Marga zeugt von weitsichtigem und verantwortungsbewusstem Unternehmertum – und vom Reichtum der einst blühenden Industrieregion. Auf den ersten Blick wirkt Marga wie eine ganz normale Kleinstadt - gepflegt, bürgerlich, heimelig. Doch Marga ist ein Kunstwerk: entworfen auf dem Reißbrett und innerhalb weniger Jahre von einem einzigen Bauherrn errichtet. Weiter ging es nach Elsterheide, genauer gesagt in den Gasthof zur Grubenlampe. Hier wurden wir bereits vom Bürgermeister unserer Partnergemeinde Königswartha, Herrn Swen Nowotny, und seinen beiden Mitarbeiterinnen Frau Pfeiffer und Frau Nytsch erwartet. Nach einem vorzüglichen Mittagessen setzten wir unsere Fahrt in Richtung Königswartha fort.

Bürgermeister Nowotny ergriff hierbei das Mikrofon in unserem Bus, und wir erhielten eine exklusive Reiseführung über die Umgebung unserer Partnergemeinde. Natürlich ließ es sich BM Nowotny nicht nehmen, uns seinen Heimatort vorzustellen. Er nutzte die Gunst der Stunde und moderierte gleich eine Tour durch Königswartha. Im Anschluss besuchten wir das Heimatmuseum und das Rathaus. Den Abend ließen wir im Heidehof ausklingen.

Die diesjährige Fahrt stand ganz im Zeichen des Jubiläums - nach zwei Aufenthalten in Berlin und je einem in Brüssel und Hamburg. So wurden im Laufe des Abends dreizehn Mitreisende geehrt, die an allen fünf Fahrten teilgenommen haben.

Es handelt sich um Brigitte Brehm, Peter Burkhardt, Bernd Fleischer, Annemarie Günther, Bernd Hillesheim, Inge & Karl Keck, Gerlinde Rimmler, Toni Sauter, Margot Schneider sowie Anja, Walter & Adrian Rüttinger. Im Beisein von BM Nowotny wurden ihnen Präsente überreicht.

Leider ging der Abend viel zu schnell vorbei. Wir mussten uns verabschieden und unsere Partnergemeinde wieder Richtung Dresden verlassen. Die Eindrücke des Tages sorgten für ausgiebigen Gesprächsstoff auf der Rückfahrt.
Am nächsten Tag machten wir uns auf den Weg nach Bautzen, die Partnerstadt von Heidelberg. Bautzen liegt im Zentrum der Lausitz und vereint sächsisches und sorbisches Kulturgut. Türme, Tore, Mauern und Bastionen zeugen von der reichen Geschichte der Stadt. In der Altstadt findet man mehr als 1.000 Baudenkmäler der vergangenen acht Jahrhunderte.
Während unseres Altstadtrundgangs, mit einem Abstecher zum Dom St. Petri, blickten wir auf die Ortenburg. Vorbei am Bautzener Senfladen bewunderten wir die Stadtmauern aus dem Mittelalter. Bunte Bürgerhäuser aus dem Rokoko und Barock stellen das Erscheinungsbild von Bautzen dar. Weiter ging es zu den sehenswerten architektonischen Denkmälern. Dazu zählen u.a. der Schiefe Turm, der Reichenturm, die Mühl-Bastei und der Friedhof der Nicolaikirche. Die Talsperre Bautzen mit ihrer atemberaubenden Kulisse bietet in den warmen Monaten zahlreiche sportliche Aktivitäten. Nach so einem intensiven Rundgang, teils per Bus und teils zu Fuß, war eine Stärkung überfällig. Das nahe gelegene Bautzener Brauhaus bot die nötige Erfrischung an.
Anschließend ging es zu einer der bedeutsamsten Gedenkstätten des Ortes bzw. von ganz Ostdeutschland - zum “Stasi-Knast” (kurz: Bautzen II). Die Stiftung Sächsische Gedenkstätten erinnert an die Opfer der kommunistischen Diktatur in der sowjetischen Besatzungszone und der DDR. Sie erinnert an Strukturen und Methoden von Herrschaftssystemen und zeigt, wie man bei Widerstand und Ablehnung des Systems mit den Bürgern vorging. Dieser Ort erinnert an politische Gewaltverbrechen und politisches Unrecht. Für die Insassen gab es keine Menschenrechte und erst recht keine Gnade.

Am Nachmittag machten wir uns auf den Weg zurück nach Dresden. Für den restlichen Tag stand Freizeit auf dem Programm. Jeder gestaltete diese letzten Stunden in Dresden nach seinem Geschmack.

Schon waren fünf wunderbare Tage vorbei, und wir mussten am nächsten Morgen unsere Heimfahrt antreten. Die Rückfahrt verkürzten wir wieder mit Bingo- Runden. Im Restaurant „Goldenes Herz“ in Plech nahmen wir - aufgrund einer Empfehlung von Bürgermeister Georg Kletti - unser verspätetes Mittagessen ein. Im Bus stimmten wir gegen Abend gemeinsam das Sandhäuser Lied an und erreichten bald darauf gesund und munter, trotz starker Regenschauer und Sturm, den Festplatz in Sandhausen. Wieder ging eine wunderbare Reise zu Ende, die sicherlich nicht die letzte dieser Art war.

Bericht zur Dresden-Reise 2020 von Jürgen Rüttinger

 

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Wie jedes Jahr könnt ihr uns auf der Walldorfer Kerwe an unserem Stand besuchen. Wir freuen uns auf euch.

28.10.2026, 19:00 Uhr - 21:00 Uhr SPD Walldorf - Politisches aus Stadt, Land und Bund

27.11.2026, 19:00 Uhr - 21:00 Uhr SPD Walldorf - Politisches aus Stadt, Land und Bund

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